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Strategiekonferenz 2015:

Die zweite Strategiekonferenz der Aktionsplattform fand am 15. Juni 2015 in Düsseldorf statt. Zur Dokumentation gelangen Sie hier.

Rund 80 Personen nahmen am 15. Juni 2015 an der zweiten Strategiekonferenz der Aktionsplattform familie@beruf.NRW in Düsseldorf teil.

Da dieses Jahr die Akteursgruppentreffen mit der Strategiekonferenz kombiniert wurden, hatten die Promotorinnen und Promotoren, Kommunen, Hochschulen, Projekte und Expertinnen und Experten am Vormittag Gelegenheit zu gruppeninternem Austausch. Am Nachmittag konnten sie sich außerdem an vier verschiedenen Themeninseln wissenschaftlichen und praktischen Input für die eigene Arbeit holen und mit anderen Akteurinnen und Akteuren diskutieren.

Foto Scribbling

In einem Scribble festgehaltene Themen und Ergebnisse der Strategiekonferenz 2015

Das Programm der Strategiekonferenz finden Sie hier.

Ziel der Themeninseln war es, das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Dazu lieferte jeweils ein Referent/innen-Tandem aus Wissenschaft und Praxis inhaltlichen Input zu vier verschiedenen Themen. 

Themeninsel 1: „Führung in Teilzeit“

Aus einem laufenden Forschungsprojekt zum Thema „Führen in Teilzeit in NRW“ berichtete Corinna Schein, Mitarbeiterin des Forschungszentrums Familienbewusste Personalpolitik. Im Rahmen einer qualitativen Studie wurden u. a. zehn Teilzeitführungskräfte nach ihren Erfahrungen befragt. Ulrike Rüß, Referentin für Beruf und Familie, schilderte anschließend wie die Barmenia Versicherungen Führung in Teilzeit umgesetzt haben.

Foto 1 Themeninsel 1

Impression 1, Themeninsel „Führung in Teilzeit“

 Foto 2 Themeninsel 1

Impression 2, Themeninsel „Führung in Teilzeit       

Themeninsel 2: „Moderne Väter“

Stefan Reuyß, gleichberechtigter Partner des Instituts für sozialwissenschaftlichen Transfer (SoWiTra), stellte eine Studie vor, die sich mit nachhaltigen Effekten der Elterngeldnutzung durch Väter beschäftigt. Alexander Peitzsch, Personalchef, erklärte, welche Möglichkeiten zur Vereinbarung von Beruf und Familie „moderne Väter“ in der Sparkasse Münsterland Ost haben.

Kurzfassung SoWiTra-Studie

Projektbericht SoWiTra-Studie

Foto 1 Themeninsel 2

Impression 1, Themeninsel „Moderne Väter“

Foto 2 Themeninsel 2

Impression 2, Themeninsel „Moderne Väter“

Themeninsel 3: „Lebensphasenorientierte Personalpolitik“

Dr. Oliver Stettes, Leiter des Kompetenzfelds Arbeitsmarkt und Arbeitswelt am Institut der deutschen Wirtschaft in Köln, präsentierte eine Studie zu lebensphasenorientierter Personalpolitik in Unternehmen. Im Anschluss stellte Bianca Boudein, Diversity Managerin, mithilfe konkreter Beispiele dar, wie die Ergo Versicherungen dieses Thema in die Praxis umsetzen.

Foto 1 Themeninsel 3

Impression 1, Themeninsel „Lebensphasenorientierte Personalpolitik“

Foto 2 Themeninsel 3

Impression 2, Themeninsel „Lebensphasenorientierte Personalpolitik“

Themeninsel 4: „Kooperationen für eine familienfreundliche Arbeitswelt“

Eine aktuelle Studie zu den Herausforderungen und Erfolgsfaktoren für die Zusammenarbeit von Unternehmen und Kommunen war die Grundlage der Präsentation von Dr. Christian Schilcher, Project Manager im Programm Unternehmen in der Gesellschaft der Bertelsmann-Stiftung. Sandra Stövesand, Team Fachbereich 3 – Jugend, Familie, Soziales und Bildung/Gleichstellungsstelle im Kreis Lippe, zeigte auf, wie eine solche Kooperation in der Praxis funktioniert.

Kurzfassung der Studie der Bertelsmann-Stiftung

Foto 1 Themeninsel 4

Impression 1, Themeninsel „Kooperationen für eine familienfreundliche Arbeitswelt“

Foto 2 Themeninsel 4

Impression 2, Themeninsel „Kooperationen für eine familienfreundliche Arbeitswelt“

 Strategiekonferenz 2014:

Insgesamt 100 Teilnehmende engagierten sich in 12 Sessions bei der ersten Strategiekonferenz der Aktionsplattform am 23. und 24. Juni 2014 in Düsseldorf.

Mit diesem neuen Format wurde den Gruppen der Aktionsplattform (Promotoren-, Experten-, Hochschul-, Kommunal- und Projektgruppe) die Möglichkeit gegeben, sich auszutauschen und sich stärker zu vernetzen. Dabei sollten sowohl Einzelaspekte im Themenfeld „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ als auch das diesjährige Jahresthema „Arbeit familiengeRecht gestalten“ näher in den Blick genommen werden.

Session 1

Arbeitszeitmodelle, vollzeitnahe Teilzeit auch für Führungskräfte

Wie können Führungsaufgaben in Teilzeit geleistet werden? Welche Arbeitszeitmodelle müssen verstärkt zum Einsatz kommen? Was gelingt, was nicht?

Moderation und Statement: Bianca Boudein – ERGO Versicherungsgruppe AG und Gerda Köster, Vodafone GmbH

Statement Experten: Carmen Tietjen, DGB Nordrhein-Westfalen

Statement Hochschule: Dr. Elisabeth Heinrich, Universität Siegen

Dokumentation Session 1

Session 2

Väter in der Personalentwicklung

Was brauchen Väter, um sich noch mehr für Elternzeit und reduzierte Arbeitszeit zu interessieren? Wann wird in deutschen Unternehmen endlich zwischen Kernzeiten und Familienzeiten unterschieden? Brauchen Führungskräfte (die ja häufig Männer sind) einen Vereinbarkeitsführerschein?

Moderation und Statement: Rainer Vidal, Stadt Nieheim

Statement Projekte: Tigsty Asafw, Caritasverband Kreis Mettmann

Statement Kommune: Ralf Axmann, Landschaftsverband Rheinland

Dokumentation Session 2

Session 3

Vereinbarkeit bei untypischen Arbeitszeiten z.B. Schichtarbeit Gesundheitswesen

Welche Zugeständnisse können Beschäftigte mit Schichtarbeit hinsichtlich Vereinbarkeit erhalten? Welche Modelle wären interessant, z.B. für Angestellte in Krankenhäusern? Was macht beispielsweise die Autoindustrie besser? Wie kann zwischen Beschäftigten mit Familien und Singles gerechte Arbeitsbelastung erreicht werden?

Moderation und Statement: Ulla Reuther, Zentrum Frau in Beruf und Technik

Statement Projekte: Michaela Evans, Institut Arbeit und Technik (IAT), Projektleitung „klinikPROgender“

Statement Experten: Petra Gerbracht, ISMV Dr. Hegner u. Partner

Statement Experten: Dr. Patricia Tegtmeier, Institut für Arbeit & Personal FOM

Dokumentation Session 3

Session 4


Pflege – Thema für Arbeitgeber und Beschäftigte

Wie muss sich die Einstellung der Führungskräfte zum Thema Pflege ändern? Sind Karrierepunkte für Pflegezeit Zukunftsmusik?
In unserer Singlegesellschaft werden zunehmend auch mehr Männer mit der Pflege ihrer Angehörigen betroffen? Vollzeitjob und Arzttermine für die pflegebedürftige Mutter wahrnehmen, Pflegedienste koordinieren und das 300 km entfernt – wie soll es gehen?

Moderation und Statement:
 Regina Neumann-Busies, Henkel AG & Co. KGaA

Statement Experten:
 Georg Oberkötter, Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen

Statement Projekte:
 Christa Beermann, Ennepe-Ruhr-Kreis

Statement Hochschule:
 Nicole Ruppert, Universität Witten-Herdecke

Dokumentation Session 4