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Gesetze und Förderprogramme

NRW Initiativen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Landesinitiative "Familie kommt an. In NRW"

Die Landesregierung will mit dieser Initiative Kommunen dabei unterstützen, passgenaue Konzepte für eine zukunftsfähige familiengerechte Infrastruktur vor Ort zu entwickeln und so optimale und zukunftsfeste Bedingungen für Familien zu schaffen.

Familie kommt an

Starke Väter!

Das Portal enthält informative Textbeiträge, praktische Tipps, Erfahrungsberichte, best-practise-Beispiele und rechtliche Hinweise rund um das Thema „Väter". Dadurch soll eine Informations- und Themenlücke geschlossen werden und zugleich die Vernetzung der Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Väterarbeit in Nordrhein-Westfalen vorangetrieben werden.

Starke Väter!

Landesinitiative Demenz -Service NRW

Mit der Landesinitiative soll der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung von Initiativen, Modellprojekten und Angeboten für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in Nordrhein-Westfalen gefördert werden und ein Beitrag zur Enttabuisierung von Demenz in der Bevölkerung geleistet werden.

Landesinitiative Demenz Service NRW

Landesstelle für pflegende Angehörige

Die Landesstelle berät Menschen bei Fragen und Problemen rund um das Thema Angehörigenpflege. Zusammen mit der Landesseniorenvertretung als Träger der Landesstelle setzen sie sich auch auf politischer Ebene für die bessere Unterstützung pflegender Angehöriger ein.

Landesstelle für pflegende Angehörige

Forum W

Das Internetportal richtet sich speziell an Frauen (und auch Männer), die nach einer Familienpause in den Beruf zurückkehren möchten. Es informiert und gibt Anregungen, wie neue berufliche Perspektiven entwickelt werden können, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern.

Forum W

Netzwerk W

Mit der Initiative sollen regionale Kompetenzen zur Unterstützung der Berufsrückkehr gebündelt werden. Hierfür arbeiten gleichstellungs-, arbeitsmarkt- und bildungspolitische sowie familienunterstützende Akteure vor Ort eng zusammen. Die regionalen Netzwerke sind in der Landesinitiative zusammengeschlossen.

Netzwerk W

Gesetzliche Vorgaben NRW

Tariftreue- und Vergabegesetz NRW berücksichtigt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Seit April 2013 ist eine neue Verordnung für die öffentliche Vergabe in Kraft (Verordnung zur Regelung von Verfahrensanforderungen in den Bereichen umweltfreundliche und energieeffiziente Beschaffung, Berücksichtigung sozialer Kriterien und Frauenförderung sowie Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei der Anwendung des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen/Verordnung Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen - RVO TVgG - NRW).

Künftig werden stärker als bisher Maßnahmen der Frauenförderung sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei der öffentlichen Auftragsvergabe eine Rolle spielen. Mit der Rechtsverordnung zum TVgG - NRW, die zum 01.06.2013 in Kraft getreten ist, wurden insbesondere auch die Vorgaben zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf konkretisiert.

So sollen Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie im eigenen Unternehmen eingeleitet und durchgeführt werden. Die Auswahl an Maßnahmen ist in einem Katalog zusammengestellt und so breit gefächert, dass alle Unternehmen für sie passende Maßnahmen auswählen können. Die Umsetzung der Maßnahmen muss aus Gründen der Nachprüfbarkeit hinreichend dokumentiert werden.
Die Anzahl der umzusetzenden Maßnahmen ist nach Unternehmensgröße gestaffelt, wobei Unternehmen mit weniger als 20 Beschäftigten von der Anwendung ausgenommen sind. Darüber hinaus müssen sich die Auftragnehmer verpflichten, das geltende Gleichbehandlungsrecht zu beachten.

Hier können Sie den kompletten Gesetzestext einsehen

Gesetz zur frühen Bildung und Förderung von Kindern (Kinderbildungsgesetz - KiBiz)

Das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) löst seit dem 01. August 2008 das bisher geltende Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder (GTK) ab. Es soll die Struktur und Finanzierung der Tageseinrichtungen für Kinder neu gestalten und hat zum Ziel, sowohl die Förderung und Bildung von Kindern als auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.

Hier können Sie den kompletten Gesetzestext einsehen

Auf Grundlage der neuen Gesetzgebung wurden verschiedene Vereinbarungen verabschiedet, die Sie im Folgenden als pdf. Dokument herunterladen können:

Kibiz - Personalvereinbarungen vom 26.05.2008

Vereinbarung nach §21 Abs. 6 des Kibiz

Landesgleichstellungsgesetz

Das im Jahr 1999 in Kraft getretene Landesgleichstellungsgesetz leistet einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von Chancengleichheit zwischen Mann und Frau und zur Beseitigung von strukturellen Benachteiligungen im öffentlichen Dienst von NRW. Auch die Verbesserungen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist explizites Ziel des Gesetzes und wird in einem eigenen Abschnitt (III) behandelt.

Hier können sie den kompletten Gesetzestext herunterladen

Förderprogramme NRW

NRW Förderprogramme zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Familienzentren

Familienzentren sollen die Erziehungskompetenz der Eltern stärken sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern. Als Zentrum eines Netzwerks verschiedener familien- und kinderunterstützender Angebote bieten Familienzentren den Eltern und ihren Kindern frühe Beratung, Information und Hilfe in allen Lebensphasen.

Familienzentren

Bildungsscheck für Berufsrückkehrende

Mit dem Bildungsscheck werden private und betriebliche Weiterbildungsausgaben zur Hälfte, höchstens bis zu 500 Euro bezuschusst. Das Landesprogramm richtet sich an Beschäftigte in kleinen und mittleren Betrieben mit bis zu 250 Beschäftigten.

Bildungsscheck für Berufsrückkehrende

„Teilzeitberufsausbildung - Einstieg begleiten - Perspektiven öffnen" (TEP)

Das Programm TEP unterstützt junge Mütter (und Väter) bei der Suche nach einem betrieblichen Ausbildungsplatz in Teilzeit und gibt Hilfestellung, um Familie und Ausbildung zu vereinbaren. Die Teilnehmenden werden gecoacht, qualifiziert und beruflich vorbereitet und während der ersten Ausbildungsmonate individuell begleitet. Auch die ausbildenden Betriebe werden darin beraten, eine Ausbildung in Teilzeit zu vereinbaren und umzusetzen.

TEP

Zukunft der Strukturfonds 2014-2020: Wirtschaftsminister Duin eröffnet die öffentliche Konsultation zur Ausgestaltung des künftigen NRW-EU Ziel 2-Programms (EFRE)

Die Vorbereitung für die Ausrichtung der neuen Förderperiode nach 2013 laufen auf Hochtouren. Mit dem Vorschlag zum mehrjährigen Finanzrahmen 2014-2020 vom 29. Juni 2011 und den Verordnungsentwürfen vom 06. Oktober 2011 hat die EU-Kommission wichtige Weichen zur Zukunft der europäischen Strukturpolitik gestellt. Insbesondere beabsichtigt sie, die Strukturfondsförderung auch in stärker entwickelten Regionen wie Nordrhein-Westfalen fortzusetzen.

Eckpunkte des Operationellen Programms EFRE 2014-2020 für Wachstum und Beschäftigung

Gesetzliche Vorgaben auf Bundesebene

Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG)

Das KJHG ist im achten Sozialgesetzbuch (SGB VIII) verankert. Es enthält u.a. bundesgesetzliche Vorgaben hinsichtlich der Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und in der Tagespflege (§ 22-25), der Erlaubnis zum Betrieb einer Kindertageseinrichtung (§ 45 und 46) sowie der Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe (§ 75).

 Einen Link zum KJHG finden Sie hier

Kinderförderungsgesetz (KiföG)

Das im Jahr 2008 beschlossene Kinderförderungsgesetz regelt den Ausbau einer qualitativ hochwertigen Kinderbetreuung in Deutschland. Ziel ist es, bis zum Jahr 2013 für jedes dritte Kind unter drei Jahren einen Betreuungsplatz zu schaffen. Inhalte sind u.a. eine rechtliche Verpflichtung für die Bereitstellung von Plätzen, ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für alle Kinder vom vollendeten ersten bis zum vollendeten dritten Lebensjahr ab dem 01.08.2013, Ausführungen zur Förderung der Kindertagespflege sowie Regelungen zur Finanzierung des Ausbaus.

Einen Link zum KiföG finden Sie hier

Weitere Informationen

Ausführliche Informationen zu gesetzlichen Rahmenbedingungen und aktuellen Förderprogrammen auf Bundesebene finden Sie auf der Internetseite des Unternehmensnetzwerks Erfolgsfaktor Familie.

Zur Homepage geht es hier

Förderprogramme auf Ebene des Bundes oder der EU

Neues Förderprogramm "Betriebliche Kinderbetreuung (BeKiB)"

Unternehmen können seit dem 30. November 2012 an dem neuen Förderprogramm Betriebliche Kinderbetreuung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend teilnehmen. Dabei erhalten Arbeitgeber einen Zuschuss, wenn sie neue, betriebliche Kinderbetreuungsplätze einrichten. Damit leistet das Bundesfamilienministerium einen weiteren Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Deutschland.

Neues Förderprogramm "Betriebliche Kinderbetreuung (BeKiB)"

Unternehmen können seit dem 30. November 2012 an dem neuen Förderprogramm Betriebliche Kinderbetreuung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend teilnehmen. Dabei erhalten Arbeitgeber einen Zuschuss, wenn sie neue, betriebliche Kinderbetreuungsplätze einrichten. Damit leistet das Bundesfamilienministerium einen weiteren Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Deutschland.

Das Programm ist Teil des Unternehmensnetzwerks „Erfolgsfaktor Familie" des BMFSFJ in Kooperation mit der DIHK und richtet sich an Arbeitgeber und Hochschulen, die ihre Beschäftigten beziehungsweise Studierenden bei der Kinderbetreuung unterstützen wollen, sowie an die Träger von Kindertageseinrichtungen, die mit Unternehmen zur Schaffung neuer Betreuungsplätze zusammenarbeiten wollen. Neben Unternehmen können auch Körperschaften, Stiftungen und Anstalten des öffentlichen und privaten Rechts (beispielsweise Berufsverbände, Vereine, Unternehmensstiftungen, Hochschulen, Rundfunkanstalten) sowie Behörden (außer Bundesbehörden) am Programm teilnehmen. Zudem sind Unternehmenskooperationen, Initiativen von Beschäftigten sowie zivilgesellschaftliche Initiativen möglich.

Die Fördermittel werden als Anschubfinanzierung für bis zu zwei Jahre gewährt. Je neu geschaffenem Ganztagsbetreuungsplatz werden 400 Euro pro Monat als Zuschuss zu den laufenden Betriebskosten gezahlt. Insgesamt können die Unternehmen während des Förderzeitraums eine Unterstützung von 9.600 Euro pro Betreuungsplatz erhalten. Mit dem Programm werden neue Gruppen mit Mitarbeiterkindern bis zum vollendeten dritten Lebensjahr gefördert.

Mehr Informationen zum Förderprogramm Betriebliche Kinderbetreuung finden Sie hier.