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Aktuelle Veröffentlichungen

Gutachten zum Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung erschienen
Im März 2017 hat eine Sachverständigenkommission um Prof. Dr. Eva Kocher das Gutachten zum Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung mit dem Titel „Erwerbs- und Sorgearbeit gemeinsam neu gestalten“ veröffentlicht.

Aus dem Gutachten geht hervor, dass Frauen täglich rund 52 % mehr Zeit für die unbezahlte Sorgearbeit aufwenden als Männer – für die Betreuung von Kindern, die Pflege von Angehörigen, Ehrenämter und Hausarbeit. Frauen erzielen pro Stunde und auch über den Lebensverlauf hinweg weniger Einkommen als Männer. Die Sachverständigenkommission bewertet diese Lohn- und Sorge-Lücke als Zeichen ungleicher Verwirklichungschancen von Frauen und Männern. Eine Kombination aus Erwerbs- und Sorgearbeit für alle Menschen wird laut Gutachten grundsätzlich erst dann möglich, wenn die Sorgearbeit bei der Ausgestaltung der Erwerbstätigkeit mitbedacht wird.

2005 hat die damalige Große Koalition beschlossen, in jeder Legislaturperiode einen Bericht zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Auftrag zu geben. Die Gleichstellungsberichte liefern sowohl eine Bestandsaufnahme der Gleichstellung in Deutschland als auch Handlungsempfehlungen für zentrale Felder der Gleichstellungspolitik.
Zum Gutachten für den Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung
7. Ausgabe des Magazins „Geht doch!“ von Erfolgsfaktor Familie erschienen
Im März 2017 ist die 7. Ausgabe des Magazins „Geht doch! So gelingt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ des Unternehmensnetzwerks „Erfolgsfaktor Familie“ erschienen.

Die Publikation illustriert anhand von Beispielen aus Unternehmen, Interviews und Features, wie Familien- und Berufsleben erfolgreich unter einen Hut gebracht werden können. In der aktuellen Ausgabe dreht sich alles um die individuellen Zielgruppen der NEUEN Vereinbarkeit, z. B. Väter oder pflegende Beschäftigte. Denn Studien zeigen: Je mehr Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Beschäftigten eingehen, desto größer ist der Gewinn für ihr Unternehmen. Das Magazin stellt aktuelle Studien vor, welche die Renditepotenziale der NEUEN Vereinbarkeit belegen.
Zur aktuellen Ausgabe des Magazins „Geht doch!“
DGB-Index „Gute Arbeit“: Was bedeutet die Digitalisierung der Arbeitswelt für Frauen?
Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat im März 2017 eine Sonderauswertung des DGB-Index „Gute Arbeit“ zum Thema „Was bedeutet die Digitalisierung der Arbeitswelt für Frauen?“ veröffentlicht.

Gegenstand der Untersuchung ist die Verbreitung der Digitalisierung und ihrer verschiedenen Ausprägungen sowie deren Auswirkungen auf die Arbeitswelt aus Sicht von weiblichen Beschäftigten. Die Analysen zeigen, dass über die Hälfte der Frauen (56 Prozent) in (sehr) hohem Maße mit digitaler Technik arbeitet. Die weiblichen Beschäftigten berichten überwiegend von einer Zunahme der Arbeitsbelastungen durch die Digitalisierung. Dies betrifft sowohl die Arbeitsmenge (57 Prozent) als auch das Multitasking (59 Prozent). Hinsichtlich der Entscheidungsspielräume und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf berichten hingegen etwas mehr Frauen von Verbesserungen als von Verschlechterungen.

Gering ausgeprägt sind die Einflussmöglichkeiten der weiblichen Beschäftigten: Knapp 80 Prozent haben nur einen geringen oder gar keinen Einfluss auf die Art und Weise des Technikeinsatzes an ihrem Arbeitsplatz. In diesem Punkt schneiden Frauen deutlich schlechter ab als ihre männlichen Kollegen.
Zur Sonderauswertung des DGB-Index „Gute Arbeit“
Broschüre „Kindertagesbetreuung Kompakt“
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat im Februar 2017 die Broschüre „Kindertagesbetreuung Kompakt – Ausbaustand und Bedarf 2016“ veröffentlicht.

Die Broschüre beschreibt den Ausbaustand und Betreuungsbedarf in der Kindertagesbetreuung in Deutschland mit Blick auf verschiedene Altersgruppen. Bei Kindern im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt besteht seitens der Eltern beispielsweise ein hoher Bedarf an erweiterten Betreuungszeiten: 51,6 Prozent der Eltern, die einen Betreuungsplatz für ihr Kind haben, äußern den Wunsch nach erweiterten Öffnungszeiten der Betreuungsstätte. Offensichtlich ist zur Deckung der elterlichen Bedarfe ein rein qualitativer Ausbau von Betreuungsangeboten nicht ausreichend, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten.

Während Kinder bis zum Schuleintritt bereits meist ganztägig betreut werden können und für sie ein Rechtsanspruch auf Förderung in einer Kindertages-einrichtung oder in Kindertagespflege besteht, stehen Eltern von Schulkindern oftmals erneut vor der Herausforderung, eine bedarfsgerechte Betreuung für ihre Kinder zu organisieren und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu meistern.
Zur Broschüre „Kindertagesbetreuung Kompakt“
OECD-Studie „Dare to Share“
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat im Februar 2017 die Studie „Dare to Share – Deutschlands Weg zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf“ veröffentlicht.

Was sind die Hintergründe und entscheidenden Fragen bei der Förderung einer partnerschaftlichen Aufgabenteilung in Familie und Beruf? Die Studie betrachtet die deutschen Erfahrungen im internationalen Vergleich, u. a. mit Blick auf Frankreich und die nordischen Länder, die seit langem eine Politik zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf verfolgen. Der Bericht stellt dabei dar, warum und wie sich Partnerschaftlichkeit für Familien sowie Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt auszahlt. Außerdem werden aktuelle Daten, Politiktrends sowie detaillierte Analysen der ausschlaggebenden Faktoren für die Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit vorgestellt. Der Bericht enthält darüber hinaus eine Reihe von Politikempfehlungen, deren Ziel es ist, Eltern eine ausgewogenere Aufteilung beruflicher und familiärer Pflichten zu ermöglichen.
Zur Studie „Dare to Share“
Magazin „Familie leben.“ zum Thema „Lokal. Digital. Netzwerke für Familien.“ erschienen
Im Februar 2017 ist die achte Ausgabe des Magazins „Familie leben.“ der Lokalen Bündnisse für Familie zum Thema „Lokal. Digital. Netzwerke für Familien.“ erschienen.

Die voranschreitende Digitalisierung eröffnet neue Chancen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und kann die partnerschaftliche Aufgabenteilung erleichtern. Eine Vielzahl von Lokalen Bündnissen für Familie unterstützt Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bereits mit innovativen Konzepten dabei, mithilfe digitaler Möglichkeiten ein flexibles Arbeitsumfeld zu schaffen. Die Digitalisierung bietet so die Chance, Vereinbarkeitslösungen für unterschiedliche Zielgruppen anzubieten und die NEUE Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen.

Lesen Sie im Magazin, welche Arbeitsmodelle beispielsweise die Unternehmenspartner der Lokalen Bündnisse Nürnberg und Ingolstadt für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf nutzen. Die Lokalen Bündnisse aus Karlsruhe und dem Burgenlandkreis berichten von ihren „digitalen Projekten“ im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft und Bündnismentor Karlheinz Richter gibt Tipps, was auf eine gute Bündnis-Website gehört.
Zum Magazin „Familie leben.“
Kurzbericht „Partnerschaftliche Vereinbarkeit – Die Rolle der Betriebe“
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat im Januar 2017 den Kurzbericht „Partnerschaftliche Vereinbarkeit – Die Rolle der Betriebe“ herausgegeben.

Eltern kleiner Kinder – insbesondere Väter – wünschen sich eine egalitärere Aufteilung von Erwerbsarbeit und Familienzeiten. Sie haben ein dynamisches Verständnis von Partnerschaftlichkeit und ihnen liegt viel daran, die Aufteilung von Familien- und Erwerbsarbeit immer wieder zu überdenken und sie an veränderte Situationen anzupassen. Jedoch beschränken insbesondere finanzielle Möglichkeiten und betriebliche Rahmenbedingungen die Umsetzung einer egalitäreren Arbeitsteilung. Die Untersuchung zeigt: Eine solche Aufteilung ist für Eltern eher in Betrieben möglich, die Familienfreundlichkeit mit Gleichstellungszielen verbinden. Derzeit arbeitet rund ein Fünftel der Eltern kleiner Kinder in Deutschland in solchen Betrieben.

Familienfreundliche Rahmenbedingungen wiederum lohnen sich auch aus unternehmerischer Sicht: Sie gehen mit einer höheren betrieblichen Verbundenheit einher und reduzieren Zeitkonflikte und damit einhergehende Kündigungen.
Zum Kurzbericht „Partnerschaftliche Vereinbarkeit – Die Rolle der Betriebe“
IW-Kurzbericht „Arbeitszeitwünsche von Frauen und Männern“
Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat im Januar 2017 den Kurzbericht „Arbeitszeitwünsche von Frauen und Männern“ veröffentlicht.

Eine Auswertung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) verdeutlicht, dass Betreuungsverpflichtungen (Kinder, pflegebedürftige Angehörige) eine zentrale Ursache für die divergierenden Arbeitszeitwünsche von Frauen und Männern darstellen. Die Daten bestätigen zunächst das vermutete Bild, dass in Beziehungen häufig ein arbeitsteiliges Arrangement getroffen wird und sich Frauen in diesen Fällen mehr Zeit für Betreuungsaufgaben wünschen. Sind keine Betreuungspflichten zu erfüllen, nähern sich die gewünschten Arbeitszeiten deutlich an. Während sich die Arbeitszeitwünsche bei Männern kaum verändern, nimmt die gewünschte Arbeitszeit bei Frauen deutlich zu. Die Unterschiede lassen sich als „Care-Gap“ interpretieren, das heißt im Zuge der Betreuung von Kindern oder Angehörigen findet oft eine Spezialisierung zu Ungunsten der Erwerbsbeteiligung von Frauen statt.

Allerdings verbleibt ein unerklärter „Gender Time Gap“: Die gewünschte Arbeitszeit von Frauen ist durchschnittlich 3,6 Stunden pro Woche niedriger als die von Männern, auch wenn keine Betreuungsverpflichtungen bestehen. Die Ursachen für diesen Abstand sind noch nicht abschließend geklärt.
Zum IW-Kurzbericht „Arbeitszeitwünsche von Frauen und Männern“
Checkliste HR-Trends 2017
Das Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat im Januar 2017 die „Checkliste HR-Trends 2017“ veröffentlicht.

Die Checkliste veranschaulicht anhand zentraler Fakten aus aktuellen Studien, dass sowohl Unternehmen als auch Beschäftigte von einer vereinbarkeitsfreundlichen Unternehmenskultur profitieren. So zeigt sich etwa, dass Investitionen in Vereinbarkeitsmaßnahmen für Unternehmen bis zu 40 Prozent Rendite bringen, unter anderem durch geringere Fehlzeiten und einen schnelleren Wiedereinstieg. Auch sparen Home-Office und mobile Arbeitsmodelle pro Woche im Schnitt 4,4 Stunden Zeit und über 40 Prozent der Väter geben an, dass sie dank Home-Office ihre berufstätige Partnerin entlasten können.

Die Checkliste illustriert, welche Lösungen familienfreundliche Maßnahmen für die aktuellen Herausforderungen im Personalmanagement bieten. So können sich HR-Verantwortliche einen schnellen Überblick über die wichtigsten Zahlen und Fakten aus aktuellen Studien verschaffen.
Zur Infografik „Checkliste HR-Trends 2017“
„Nur das Ergebnis zählt!“ – Leitfaden für mobiles Arbeiten in Betrieben
Das Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat im Dezember 2016 einen Leitfaden für mobiles Arbeiten in Betrieben herausgebracht.

Besonders für Väter ist die Umsetzung betrieblicher Vereinbarkeits- und Teilzeitangebote nach wie vor schwierig. Zwar streben immer mehr junge Eltern eine partnerschaftliche Aufgabenteilung an, doch der Bedarf an betrieblichen Vereinbarkeitsinstrumenten übersteigt das Angebot. Die vorhandenen Unternehmensangebote bleiben zudem oft hinter den Erwartungen junger Familien zurück.

Der Leitfaden veranschaulicht anhand von praktischen Beispielen, wie mobiles Arbeiten im Betrieb sinnvoll gestaltet werden kann und welche Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden sollten. Die vorgestellten Strategien beziehen auch Führungskräfte und Beschäftigte in Präsenzberufen mit ein.
Zum „Leitfaden für mobiles Arbeiten in Betrieben“
Leitfaden für eine praxisorientierte interne Kommunikation zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Unter dem Motto „Beruf und Familie im Unternehmen zum Thema machen“ hat das Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im November 2016 die 3. Auflage des Leitfadens für die interne Kommunikation zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf herausgegeben.

Der Leitfaden befasst sich mit der strategischen Planung, glaubwürdigen Gestaltung und angemessenen Dosierung der internen Kommunikation zum Thema Beruf und Familie. Er zeigt, welche Anlässe, Bilder und Medien sich anbieten, um Beschäftigten familienbewusste Angebote nahezubringen, wie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit tatsächlichen oder vermeintlichen Tabuthemen – wie der Pflege eines nahen Angehörigen – umgehen können und wie Führungskräfte als Kommunikatoren für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewonnen und eingebunden werden können.
Zum „Leitfaden für eine praxisorientierte interne Kommunikation zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie“
Befragung: „Vollzeitnahe Teilzeit“
Im Dezember 2016 wurden die Ergebnisse der gemeinsamen Befragung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Bundesverbandes der Personalmanager zum Thema „Vollzeitnahe Teilzeit ─ ein Instrument zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ veröffentlicht.

Die Befragung zeigt, dass Unternehmen die steigende Nachfrage nach vollzeitnaher Teilzeit für Beschäftigte in verschiedenen Lebenslagen erkennen. Neben Müttern rücken auch Väter und Beschäftigte mit Pflegeaufgaben verstärkt in den Fokus. Aktuell nutzen 7 von 10 Unternehmen das Modell der vollzeitnahen Teilzeit für eine geringe Arbeitszeitreduzierung zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die größten Herausforderungen bestehen laut der Befragten darin, neue flexible Lösungen für die Aufgabenverteilung zu finden und Servicezeiten abzudecken sowie eine Arbeitsverdichtung zu vermeiden. Zentrale Erfolgsfaktoren für die Einführung des Modells sind demnach Flexibilität, Kommunikation und die Akzeptanz von Führungskräften.
Zu den Ergebnissen der Befragung „Vollzeitnahe Teilzeit“
Pressemitteilung: „Digitalisierte Arbeit: Flexibler für die Familie“
Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat im November 2016 eine Pressemitteilung zum Thema „Digitalisierte Arbeit: Flexibler für die Familie“ herausgegeben.

Wie eine IW-Studie zeigt, arbeiten inzwischen ca. 57 Prozent der Beschäftigten in Deutschland digital und mobil, jeder Fünfte nutzt mobile Endgeräte wie Smartphone oder Tablet beruflich sogar häufig. Richtig eingesetzt macht die Digitalisierung Unternehmen familienfreundlicher. Ausschlaggebend dafür sind Arbeitszeiten, die auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abgestimmt sind.

„Mobil arbeitende Menschen sind eher in der Lage, Beruf und Familie miteinander zu verbinden“, sagt IW-Wissenschaftler Oliver Stettes. Mehr als vier von zehn der häufig mobil arbeitenden Angestellten stufen ihre/n Arbeitgeber/in als ausgeprägt familienfreundlich ein. Von den nie mobil arbeitenden Personen trifft dies nur auf jeden Vierten zu.
Zur Pressemitteilung „Digitalisierte Arbeit: Flexibler für die Familie“
Bericht: „Erwerbstätigkeit von Müttern mit Grundschulkindern“
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat im November 2016 den Bericht „Erwerbstätigkeit von Müttern mit Grundschulkindern“ veröffentlicht.

Der Bericht basiert auf Daten des Sozio-oekonomischen Panels und kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Nachmittagsbetreuung von ErstklässlerInnen positiv auf die Erwerbsbeteiligung ihrer Mütter auswirkt. Mehr als elf Prozent der Mütter, die vor der Einschulung ihres Kindes nicht berufstätig waren, nehmen eine Erwerbstätigkeit auf, wenn die Betreuung in Ganztagsschule oder Hort gewährleistet ist. Mütter, die bereits zuvor einem Job nachgingen, weiten ihre Arbeitszeit in diesem Fall um durchschnittlich zweieinhalb Stunden pro Woche aus. Die AutorInnen kommen daher zu dem Schluss, dass sich Maßnahmen zur Ausweitung der Müttererwerbstätigkeit nicht nur auf die Betreuung von Vorschulkindern beziehen sollten.
Zum Bericht „Erwerbstätigkeit von Müttern mit Grundschulkindern“
Broschüre: „Väterreport 2016“
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat im November 2016 die Broschüre „Väterreport 2016 ─ Vater sein in Deutschland heute“ veröffentlicht.

Der Report zeigt, dass die aktive Vaterschaft im Trend liegt. Väter wollen sich stärker an der Erziehung und Betreuung ihrer Kinder beteiligen und wünschen sich mehr Zeit für die Familie. Mehr als 50 Prozent der Väter mit Kindern unter sechs Jahren würden gerne mindestens die Hälfte der Kinderbetreuung übernehmen. Tatsächlich gelebt wird ein partnerschaftliches Modell jedoch nur von einer Minderheit von 14 Prozent der Eltern. Fast jeder fünfte Vater hätte gerne Elternzeit genommen, hat aber aus Angst vor Einkommensverlusten und/oder beruflichen Nachteilen sowie organisatorischen Problemen im Betrieb darauf verzichtet.

Der Nutzen aktiver Vaterschaft erstreckt sich dabei nicht nur auf die Familie: Eine betriebliche Familienpolitik, die aktive Vaterschaft unterstützt und zur Lösung der Vereinbarkeitsprobleme speziell von Vätern beiträgt, führt zu einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit, geringen Fehlzeiten und einer höheren Mitarbeiterproduktivität.
Zur Broschüre „Väterreport 2016“
Studie: „Arbeitszeitoptionen im Lebensverlauf“
Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung hat im August 2016 die Studie „Arbeitszeitoptionen im Lebensverlauf ─ Bedingungen und Barrieren ihrer Nutzung im Betrieb“ veröffentlicht.

Betriebliche Faktoren beeinflussen wesentlich, ob die Nutzung von Arbeitszeitoptionen akzeptiert und unterstützt oder verwehrt bzw. behindert wird. Während Ansprüche auf Elternzeiten und zeitweilige Freistellungen in der Regel realisiert werden können, sind andere Arbeitszeitoptionen, wie die Reduzierung oder Aufstockung der Arbeitsstunden, nur teilweise umsetzbar und akzeptiert. Die Bedingungen und Barrieren der Nutzung von Arbeitszeitoptionen unterscheiden sich nach Geschlecht und Position in der betrieblichen Hierarchie.
Zur Studie „Arbeitszeitoptionen im Lebensverlauf“
Broschüre: „Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Hotellerie und Gastronomie“
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat im November 2016 die Broschüre „Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Hotellerie und Gastronomie“ veröffentlicht.

Die Broschüre illustriert anhand von Praxisbeispielen, wie Arbeitgeber im Bereich Hotellerie und Gastronomie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für ihre Mitarbeitenden erleichtern können und welche Vorteile sich dadurch für die Unternehmen ergeben. Konkret geht es dabei um die Gestaltung familienfreundlicher Arbeitszeiten, Unterstützung bei der Kinderbetreuung und Strategien für einen gelungenen Wiedereinstieg ins Berufsleben.

Eine familienbewusste Personalpolitik kann dazu beitragen, dass die Motivation und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten steigt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit familiären Verpflichtungen sich mit dem Unternehmen stärker verbunden fühlen und das Image des Unternehmens positiv beeinflusst wird, was wiederum hochqualifizierte Fachkräfte anzieht.
Zur Broschüre „Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Hotellerie und Gastronomie“
Bericht: „Gute Gründe für gute Kitas!“
Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat im November 2016 den Bericht „Gute Gründe für gute Kitas!“ veröffentlicht.

Der Bericht enthält u. a. nationale und internationale Befunde zum Zusammenhang zwischen Kita-Qualität und elterlicher Erwerbstätigkeit. Im Hinblick auf die nationale Ebene zeigt sich: Eine höhere durchschnittliche Gruppengröße in Kindertageseinrichtungen geht für Mütter von unter dreijährigen Kindern in Ostdeutschland mit einer geringeren Beschäftigungswahrscheinlichkeit und einem geringeren Erwerbsvolumen einher. Für Mütter mit älteren Kindern können in diesem Kontext hingegen keine statistisch signifikanten Zusammenhänge festgestellt werden.
Zum Bericht: „Gute Gründe für gute Kitas!“
Studie: „D21-Digital-Index 2016. Jährliches Lagebild zur Digitalen Gesellschaft“
Die Initiative D21 hat im November 2016 ihren jährlichen Lagebericht zum Thema „Digitale Gesellschaft“ veröffentlicht.

Unter dem Stichwort „Arbeiten digital“ befasst sich die diesjährige Studie auch mit dem Aspekt der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Laut der Studie gehören flexible Arbeitszeitmodelle für knapp drei Viertel der Berufstätigen zu einer modernen Arbeitsumgebung. Dennoch scheinen diese Modelle nicht automatisch zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu führen: Nur 38 Prozent der Befragten geben an, hier durch ihre/n Arbeitgeber/in unterstützt zu werden.

Insgesamt steht die arbeitende Gesellschaft der Digitalisierung kritisch gegenüber, wenn es um die Frage geht, ob sich dadurch neue berufliche Chancen für sie ergeben können, wobei Besserverdienende etwas optimistischer sind. Jeweils ein Viertel der befragten Berufstätigen gibt an, durch das Arbeiten von unterwegs ─ in Form von Telearbeit, Homeoffice oder mobilem Arbeiten ─ noch mehr zu arbeiten oder, im Gegenteil, einen Zeitgewinn zu verspüren.
Zur Studie „D21-Digital-Index 2016“
Ergebnisse des 2. Väter-Barometers
Das Unternehmensprogramm „Erfolgsfaktor Familie“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat im November 2016 die Ergebnisse des 2. Väter-Barometers veröffentlicht.

Die repräsentative Befragung von 1.000 abhängig beschäftigten Vätern minderjähriger Kinder und 300 Arbeitgebern bestätigt, dass eine väterfreundliche Personalpolitik einen wichtigen Bestandteil der NEUEN Vereinbarkeit darstellt. Unternehmen haben erkannt, dass "klassische" Vereinbarkeitsangebote Väter nicht angemessen ansprechen und bieten vermehrt flexible Maßnahmen an.

Von den zunehmenden Anstrengungen der Unternehmen profitieren besonders junge Väter, die ihre Arbeitgeber deutlich positiver bewerten als der Durchschnitt aller Väter. Handlungsbedarf besteht vor allem im Bereich der väterfreundlichen Kommunikation und Unternehmenskultur.
Zu den Ergebnissen des 2. Väter-Barometers
Studie: „Mehr Aufbegehren. Mehr Vereinbarkeit!“
A. T. Kearney hat im Rahmen seiner 361° Initiative „Die Neu-Erfindung der Familie“ im Oktober 2016 die Familienstudie „Mehr Aufbegehren. Mehr Vereinbarkeit!“ veröffentlicht.

Bei der Studie handelt es sich um eine repräsentative Bestandsaufnahme der Familienfreundlichkeit in deutschen Unternehmen, im Rahmen derer nun zum vierten Mal mehr als 900 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer befragt wurden. Die Befragung zeigt, dass vor allem Väter die Familienfreundlichkeit ihres Unternehmens zunehmend als unzureichend empfinden. Jeder dritte Vater glaubt sogar, seine Karriere im Unternehmen sei gefährdet, wenn er familienfreundliche Angebote in Anspruch nimmt.

A. T. Kearney empfiehlt Unternehmen, flexible Berufsbiographien zu fördern und Familienfreundlichkeit vorzuleben, denn nichts mache die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leistungsbereiter als eine Unternehmenskultur, mit der sie sich identifizieren können.
Zur Studie „Mehr Aufbegehren. Mehr Vereinbarkeit!“
Regierungsbericht zur Lebensqualität in Deutschland, ein Schwerpunkt: „Zeit haben für Familie und Beruf“
Die Bundesregierung hat im Oktober 2016 einen Bericht zur Lebensqualität in Deutschland veröffentlicht.

Der Bericht befasst sich mit insgesamt zwölf Dimensionen der Lebensqualität, eine davon ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Im Bürgerdialog hat sich gezeigt, dass es für viele Menschen einem Balance-Akt gleichkommt, Familie, Arbeit und Freizeit miteinander in Einklang zu bringen. Besonders belastend wirkt demnach eine dauerhafte Abweichung zwischen der gewünschten und der tatsächlichen Arbeitszeit. Sowohl Männer als auch Frauen arbeiten meist länger als vertraglich vereinbart, Männer im Schnitt zehn und Frauen acht Prozent mehr.

Auch lange Arbeitswege wirken sich negativ auf die Lebensqualität aus. Die Teilnehmenden des Bürgerdialogs sprechen sich deshalb dafür aus, die Arbeit mobiler und flexibler zu gestalten. Bemängelt werden in diesem Zusammenhang noch fehlende technische Voraussetzungen, wie etwa schnelle und flächendeckende Breitband- und Mobilfunkverbindungen.
Zum Artikel „Zeit haben für Familie und Beruf“
Neue Ausgabe des Magazins „Familie leben.“ der Lokalen Bündnisse für Familie zum Thema „Mehr Zeit für das, was zählt”
In der aktuellen Ausgabe des Magazins „Familie leben.“ der Lokalen Bündnisse für Familie, das zweimal jährlich erscheint, steht das Thema „Mehr Zeit für das, was zählt“ im Fokus.
Berichtet wird vom Aktionstag der Lokalen Bündnisse für Familie, bei dem dieses Jahr die NEUE Vereinbarkeit und ihre zehn Leitsätze im Mittelpunkt standen und an dem sich hunderte Standorte deutschlandweit beteiligt haben.

Zudem fand der erste „Wirtschaftstag Familie“ in Berlin statt, bei dem Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig gemeinsam mit Spitzenvertreterinnen und Spitzenvertretern von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften die Gewinner des Unternehmenswettbewerbs „Erfolgsfaktor Familie 2016“ ausgezeichnet hat.

Das Magazin beinhaltet außerdem Berichte der Aktivitäten verschiedener Lokaler Bündnisse sowie ein Interview mit der Leiterin der Abteilung Familie im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Petra Mackroth.
Zum Magazin „Familie leben.“
WZB-Mitteilungen: „Familie 2016 – Arbeit, Gesundheit und Partnerschaft im Kontext“
Im August 2016 veröffentlichte das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung Mitteilungen zum Thema „Familie 2016 – Arbeit, Gesundheit und Partnerschaft im Kontext“.

Die Broschüre umfasst mehrere Artikel, die sich mit dem Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ auseinandersetzen. Darunter befinden sich beispielsweise Texte, die der Frage nachgehen, wie Unternehmen Arbeitnehmende bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen können und wie Teilzeitarbeit das väterliche Engagement und Wohlbefinden steigern kann.
Zu den Mitteilungen „Familie 2016 – Arbeit, Gesundheit und Partnerschaft im Kontext“
„Beruf, Familie, Pflege - alles vereinbar? Impulse für eine familienbewusste Personalpolitik“
Im August 2016 veröffentlichte der Verband der Metall- und Elektroindustrie Impulse für eine familienbewusste Personalpolitik mit dem Titel „Beruf, Familie, Pflege – alles vereinbar?“.

Die Veröffentlichung stellt Gründe für ein strategisches Vereinbarkeitsmanagement sowie rechtliche Rahmenbedingungen zusammen und gibt einen Überblick über Handlungsfelder und Instrumente sowie weitere Hilfestellungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Zur Publikation „Beruf, Familie, Pflege – alles vereinbar?“
Studie: Renditepotenziale der NEUEN Vereinbarkeit
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veröffentlichte in Zusammenarbeit mit Erfolgsfaktor Familie im September 2016 die Studie „Renditepotenziale der NEUEN Vereinbarkeit“.

Die Studie liefert einen aktuellen Beitrag zur Vorteilsübersetzung einer modernen familienbewussten Personalpolitik für die Unternehmen und liefert Daten zur Abschätzung einer „Vereinbarkeitsrendite“: der Rendite auf familienfreundliche Maßnahmen der Unternehmen. Sie aktualisiert damit die ökonomische Argumentation für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Unternehmen.

Die Ergebnisse zeigen: Vereinbarkeit ist ein Win-Win für Beschäftigte und Unternehmen. Während die Beschäftigten von mehr Zeit und Flexibilität für die Familie profitieren, reduzieren Unternehmen ihre Kosten. Außerdem profitieren Unternehmen von einem besseren Arbeitgeberimage und einer höheren Mitarbeitermotivation.
Zur Studie „Renditepotenziale der NEUEN Vereinbarkeit“
Studie: Was junge Frauen wollen
Im September 2016 veröffentlichte die Friedrich-Ebert-Stiftung die Studie „Was junge Frauen wollen“.

Diese beschreibt die Einstellungen und Haltungen von Frauen im Alter zwischen 18 und 40 Jahren zu den Hauptthemen Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern, Zeit für Erwerbsarbeit, für Familie, Freizeit, soziales Engagement/Soziales und politisches Engagement.

Im Hinblick auf arbeitsmarktrelevante Themen kommt die Studie u.a. zu folgenden Ergebnissen: Das Thema „Frauen in Führungspositionen“ ist für die jungen Frauen auch nach der 2015 beschlossenen gesetzlichen Quotenregelung für Aufsichtsräte noch längst nicht gelöst. Aus ihrer Sicht ist das „Quotengesetz“ sehr wichtig; doch ebenso groß ist ihre Skepsis, dass sich trotz Gesetz – ohne Sanktionen – viel verändern wird. Außerdem wünschen sich die Frauen von ihrem Arbeitgeber eine individuelle Flexibilität von Arbeitszeit, täglichem Arbeitspensum und Arbeitsort. Die Frauen würden gern selbstorganisiert mit selbstbestimmter Zeiteinteilung innerhalb der Projekt-Slots arbeiten und sind überzeugt, dass dies die Qualität und den Ertrag verbessern würde. Das erfordere eine Umstellung im Denken bei der Leitung, weg von der äußerlichen Büropräsenz hin zum ergebnisorientierten Arbeiten.
Zur Studie „Was junge Frauen wollen“
Zukunftstag 2030 – "Eine zukunftsorientierte Familienpolitik gibt Familien Sicherheit und Chancen"
Am Donnerstag, dem 15.09.2016, hat Bundesfamilienministerin Schwesig den "Zukunftstag Familie 2030" mit einer Grundsatzrede über eine zukunftsorientierte Familienpolitik eröffnet.

"Familienpolitik muss zu den Lebenswirklichkeiten der Familien von heute passen und gute Rahmenbedingungen für sie und für die Familien von morgen setzen." sagte Ministerin Schwesig und dankte dem Kompetenzbüro Wirksame Familienpolitik für den "Zukunftsreport Familie 2030", der erstmals vorgestellt wurde.

Der Zukunftsreport beschreibt Trends in den Bereichen Familienleben, Partnerschaftlichkeit, Beschäftigung und Arbeitswelt und zeigt in einem Chancenszenario die positiven Effekte, die eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Familienpolitik hätte: durch Zeit für Familie und Beruf für Mütter und Väter, durch Verbesserung armutsreduzierender Leistungen und Unterstützung der Erwerbstätigkeit beider Eltern.

Gelingt es, mit einer forcierten Familienpolitik den Wünschen der Mütter und Väter nach einer partnerschaftlichen Aufteilung von Familie und Beruf zu entsprechen, wird sich die sozioökonomische Situation von Familien im Jahr 2030 deutlich verbessern.

Das Haushaltseinkommen von Familien kann um durchschnittlich 1.400 € steigen. Die Zahl der Eltern und Kinder, die armutsgefährdet sind, kann um rund 470 Tsd. Personen zurückgehen. Die Zahl der Personen in Haushalten mit SGB-II Bezügen kann sogar um rund 670 Tsd. Personen sinken. Bis 2030 können rund 790 Tsd. Mütter mehr sozialversicherungspflichtig beschäftigt sein.

Das Gutachten, das verschiedene Szenarien betrachtet, zeigt: Eine Weiterentwicklung der Familienpolitik hat positive Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft. Der Anstieg der Erwerbstätigenquote sowie der Erwerbsumfänge führen zu einem Anstieg des Arbeitsvolumens um 3,2 PP. Das führt im Chancen-Szenario bis 2030 zu einer spürbaren Erhöhung des Bruttoinlandprodukts um rund 70 Mrd. €.

Der "Zukunftsreport Familie 2030" wurde erstellt von der Prognos AG in Kooperation mit dem Institut für Demoskopie Allensbach als Kompetenzbüro Wirksame Familienpolitik.
Zum Zukunftsreport „Zukunftsreport Familie 2030“
Forschungsmagazin DJI Impulse: Neue Väter – Realität oder Legende?
Die neue Ausgabe des Forschungsmagazins „Impulse“ vom Deutschen Jugendinstitut zum Thema „Neue Väter – Realität oder Legende?“ ist im Juli 2016 erschienen.

Das Magazin beinhaltet Artikel, die sich mit unterschiedlichen Chancen und Herausforderungen des Vaterseins beschäftigen. Dazu gehören beispielsweise die „traditionellen Rollenmustern“, das „Vereinbarkeitsdilemma“ von Familie und Beruf oder (fehlende)Unterstützungsangebote für Väter.
Zum Forschungsmagazin Impulse zum Thema „Neue Väter – Realität oder Legende?“
Leitfaden: ElterngeldPlus – ein Leitfaden für Betriebs- und Personalräte
Der vom Deutschen Gewerkschaftsbund im Juli 2016 veröffentlichte Leitfaden für Betriebs- und Personalräte soll Personalverantwortlichen den Umgang mit dem ElterngeldPlus erleichtern.

Der Leitfaden beschreibt, wie die betriebliche Umsetzung des ElterngeldPlus gelingen kann. Dies ist z.B. durch flexible Arbeitszeitmodelle oder eine Ausdehnung der Teilzeit möglich. Beispiele aus der Praxis verdeutlichen, wie die Umsetzung des ElterngeldPlus bereits in verschiedenen Unternehmen funktioniert.
Zum Leitfaden „ElterngeldPlus – ein Leitfaden für Betriebs- und Personalräte“
Gesundheitsreport 2016: Gesundheit zwischen Beruf und Familie
Im Juli 2016 veröffentlichte die Techniker Krankenkasse den Gesundheitsreport 2016, der sich thematisch mit „Gesundheit zwischen Beruf und Familie“ auseinandersetzt.

Das diesjährige Schwerpunktkapitel befasst sich mit der Gesundheit von Personen im mittleren Erwerbsalter, einer Lebensphase, in der sowohl die Erziehung von Kindern als auch das berufliche Fortkommen besondere Anforderungen an die Berufstätigen stellt.

Insgesamt bewegen sich die Fehlzeiten im mittleren Erwerbsalter auf einem unauffälligen und noch deutlich niedrigeren Niveau als im höheren Erwerbsalter. Im mittleren Erwerbsalter zeigten sich bei Erwerbspersonen mit familienversicherten Kindern weitgehend übereinstimmende durchschnittliche Fehlzeiten wie bei den altersentsprechenden Erwerbspersonen insgesamt. Die Betreuung von Kindern scheint in diesem Alter demnach insgesamt weder mit erhöhten noch mit reduzierten erkrankungsbedingten Fehlzeiten assoziiert zu sein.
Zum Gesundheitsreport „Gesundheit zwischen Beruf und Familie“
WSI-Mitteilung: Arbeitszeitwünsche und ihre kurzfristige Realisierung
Das WSI veröffentlichte im Juli 2016 eine Mitteilung zu „Arbeitswünschen und ihren kurzfristigen Realisierungen“.

Viele Erwerbstätige möchten ihre Arbeitszeiten besser mit den im Lebensverlauf wechselnden Anforderungen für Erziehungs- und Pflegezeiten oder für andere nicht-berufliche Aktivitäten abstimmen. Während Diskrepanzen zwischen geleisteten und gewünschten Arbeitszeiten recht gut untersucht sind, ist wenig über die Chancen bekannt, die gewünschten Zeiten auch realisieren zu können. Diese empirische Lücke soll mithilfe der Mitteilung geschlossen werden. Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass Änderungen der tatsächlichen Arbeitszeit zwar relativ zeitnah erreicht werden können, jedoch nicht in vollem Umfang. Es zeigt sich, dass insbesondere die Verlängerung der Arbeitszeit etwas schneller und den Wünschen der Erwerbstätigen entsprechender gelingt als die Verkürzung. Die Wissenschaftler/innen kommen daher zu dem Schluss, dass von Wahlarbeitszeiten deshalb „noch längst nicht die Rede sein“ kann.
Zur Mitteilung „Arbeitszeitwünsche und ihre kurzfristige Realisierung“
Report: Auswirkungen von ständiger Erreichbarkeit und Präventionsmöglichkeiten
Die Initiative Gesundheit und Arbeit veröffentlichte im Juli 2016 den 2. Report zum Thema „Auswirkungen von ständiger Erreichbarkeit und Präventionsmöglichkeiten.

Die wissenschaftliche Studie untersucht die potenziellen Folgen ständiger Erreichbarkeit für Erholung und Gesundheit. Dabei wird beispielsweise der Frage nachgegangen, ob es einen Zusammenhang zwischen Erreichbarkeit und der Nutzung mobiler Endgeräte in der Freizeit bzw. zwischen Erreichbarkeit und dem persönlichen Standpunkt zu elektronischen Medien gibt. Des Weiteren wird z.B. untersucht, wie Personen, die ständig erreichbar sind, Einschränkungen in der Bewältigung ihrer Lebens- und Aufgabenbereiche (eigene Arbeit, Freizeit, Obligationszeit, Erholung) erleben. Außerdem werden Präventionsmaßnahmen und Gestaltungsvorschläge für Unternehmen vorgestellt. Dabei wird unter anderem die Durchführung von verhältnis- und verhaltenspräventiven Maßnahmen anhand einiger Praxisbeispiele erläutert.
Zum Report „Auswirkungen von ständiger Erreichbarkeit und Präventionsmöglichkeiten“
Handlungsempfehlung: Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Das Kompetenzzentrum „Fachkräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen“ veröffentlichte im Juli 2016 die Handlungsempfehlung „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“.

Die Aussicht, Familie und Beruf bestmöglich miteinander zu vereinbaren, ist für Fachkräfte zu einem wichtigen Kriterium bei der Auswahl ihres Arbeitgebers geworden. Daher sind Arbeitgeber zunehmend gefordert, für die veränderten Bedürfnisse von Arbeitskräften spezifische Lösungen und Strategien zu entwickeln.

Die Handlungsempfehlungen des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung beschreiben, welche Vorteile familienfreundliche Maßnahmen für Unternehmen haben können (größere Personalauswahl, Mitarbeiterbindung, Reduktion von Fehlzeiten, Sicherung von Know-how sowie positiver Einfluss auf das Unternehmensimage). Sodann beschreibt der Handlungsleitfaden, wie Unternehmen konkret vorgehen können, um familienfreundliche Maßnahmen passgenau zu planen, zu konzipieren und umzusetzen und wie sie den Erfolg der Maßnahmen messen können.
Zur Handlungsempfehlung „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“
Interview: „Gutes Führen wird mit Präsenz gleichgesetzt“
Im Interview mit Zeit-Online (Juli 2016) erklärt die Politikwissenschaftlerin Katharina Schiederig, welche flexiblen Arbeitsmodelle für Führungskräfte funktionieren und warum.

So stellt sie heraus, dass viele Chefs flexibel arbeiten möchten, die bestehenden Möglichkeiten aber nicht nutzen. Die Angst vor Nachteilen sei zu groß. Außerdem beschreibt Katharina Schiederig, wie Unternehmen hier gegensteuern können und was Führungskräfte selbst tun können, damit es besser gelingt, Familie und Beruf zu vereinbaren.
Zum Interview „Gutes Führen wird mit Präsenz gleichgesetzt“
Verschiedene Materialien des DGB zum Thema „Männer vereinbaren Familie und Beruf“
Im Juli 2016 veröffentlichte der Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) im Rahmen des Projektes „Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten!“ einen Handlungsleitfaden für die Gestaltung eines vätersensiblen Betriebs.

Dieser Leitfaden beschreibt, dass sich Väter nicht mehr auf ihre Erwerbsarbeit reduzieren lassen und das Betriebe aufgrund dessen sensibel auf die Bedürfnisse von Vätern eingehen sollten. Durch die Anpassung der Karriere-Leitbilder und Maßnahmen der Personalentwicklung kann beispielsweise die Betriebskultur neu gestaltet werden. Vertretungsregeln erleichtern die Arbeitsorganisation und unterschiedliche Teilzeitmodelle ermöglichen es passgenaue Lösungen für Väter zu finden.

Im März 2016 veröffentlichte der Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) zudem zwei Broschüren.

Die erste Broschüre „Väter in Elternzeit“ implementiert die unterschiedlichen Nutzungsvarianten von Elternzeit für Väter und die Einflussfaktoren auf die Elterngeldnutzung durch ebendiese. Vor allem die Rolle der Vorgesetzten und die rechtlichen Grundlagen werden dabei thematisiert.
Als Resultat sollen Betriebs- und Personalräte dabei unterstützt werden, die Interessenvertretung von Männern und besonders von Vätern in Betrieben und Verwaltungen zu fördern.

Die zweite Broschüre „Männer vereinbaren Familie und Beruf“ gibt Anregungen und Anleitungen, um das Thema „Vereinbarkeit zwischen Erwerbsleben und außerberuflichem Leben“ aus der Sicht von Vätern bzw. Männern zu bearbeiten. Insbesondere Betriebs- und Personalräte erhalten damit die Möglichkeit, Ansatzpunkte für eine veränderte betriebliche Interessensvertretungspolitik zu entwickeln.

Das Ziel ist eine Sensibilisierung aller betrieblichen Akteure für eine gelingende Balance zwischen „Gutem Leben“ und „Guter Arbeit“, in der auch genug Platz für Familie und die Familienaufgaben bleibt.
Zum Handlungsleitfaden für die Gestaltung eines vätersensiblen Betriebs, zur Broschüre „Väter in Elternzeit“ sowie zur Broschüre „Männer vereinen Familie und Beruf“
Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit – Familienfreundliche Führungskultur ist entscheidend
Im Juni 2016 veröffentlichte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) den neuen „Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2016“.

Der Unternehmensmonitor ist eine repräsentative Unternehmensbefragung, die Auskunft zum Stand der Familienfreundlichkeit in deutschen Unternehmen gibt. Dabei werden die Bedeutung und der Verbreitungsgrad verschiedener familienfreundlicher Maßnahmen in fünf Handlungsfeldern erfasst. Erstmals wurde im Monitor 2016 begleitend zur repräsentativen Unternehmensbefragung eine Beschäftigtenbefragung durchgeführt.
Zur Publikation „Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2016“
Praxisleitfaden für „Flexibles Arbeiten in Führung“
Im Juni 2016 hat die Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V. (EAF) in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin den Praxisleitfaden „Flexibles Arbeiten in Führung“ veröffentlicht.

Der Praxisleitfaden beschreibt, welche Modelle flexibler Arbeitsorganisation es für Führungskräfte gibt und wie sie genutzt werden. Er nennt konkrete Handlungsempfehlungen, worauf es bei ihrer Einführung ankommt und zählt Gründe auf, warum es sich für Unternehmen lohnt, in flexible Arbeitsmodelle zu investieren. Außerdem beinhaltet der Praxisleitfaden eine Checkliste für Führungskräfte, die sich für flexibles Arbeiten interessieren.
Zum Praxisleitfaden „Flexibles Arbeiten in Führung“
Aktuelle Studie: Digitalisierung in deutschen Haushalten – Wie Familien mehr Qualitätszeit gewinnen können
Im März 2016 veröffentlichte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) die Studie „Digitalisierung in deutschen Haushalten – Wie Familien mehr Qualitätszeit gewinnen können“.

Die Studie zeigt, dass Digitalisierung auch Zeit und damit Freiräume für Familie schaffen kann. Für die Studie wurden im November 2015 rund 1.500 Haushalte mit Kindern nach ihren „Zeitfressern“ sowie Aktivitäten befragt, für die sie gerne mehr Zeit („Qualitätszeitaktivitäten“) hätten. Darüber hinaus wurde erhoben, inwiefern die Familien digitale Technologien nutzen würden, wenn diese ihnen eine Zeitersparnis bringen würden.

Aus den Ergebnissen leiten die Autorinnen und Autoren Schlussfolgerungen für Familien, Unternehmen und Politik ab, wie die Digitalisierung dazu beitragen kann, mehr Qualitätszeit für Familien zu schaffen. Arbeitgebende können Müttern und Vätern z.B. durch Home-Office-Angebote Wege und damit Zeit ersparen.
Zur Studie „Digitalisierung in deutschen Haushalten – Wie Familien mehr Qualitätszeit gewinnen können “
Interview mit einer Geschäftsführerin in Teilzeit
Brigitte Abrell, Geschäftsführerin in Teilzeit, berichtet in einem Interview mit dem LOB Magazin über ihre Doppelrolle als Geschäftsführerin und Mutter.

Frau Abrell erklärt dabei, wie es ihr gelingt, Familie und Beruf zu vereinbaren und wie ihre Tätigkeit als Geschäftsführerin in Teilzeit aufgebaut ist. Sie beschreibt den Umgang mit Hindernissen und Herausforderungen und zeigt Möglichkeiten – für Führungskräfte und Unternehmen – durch Führen in Teilzeit auf.
Zum Interview „Geschäftsführerin in Teilzeit“
Familie, Lebensformen und Kinder – Auszug aus dem Datenreport 2016
Das Statistische Bundesamt hat aktuelle Zahlen zum Thema „Familie, Lebensformen und Kinder“ veröffentlicht. Hier finden sich beispielsweise neue Daten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der Entwicklung der Beschäftigungsquote junger Väter und Mütter.

Die Ergebnisse verweisen auf einen Unterschied der Erwerbstätigkeit von Müttern und Vätern, der nach Geschlecht, Bildungsstand, Migrationshintergrund und Ost- und Westdeutschland aufgeschlüsselt ist. Zudem werden sowohl Unterschiede bei der Annahme und Möglichkeit der Kinderbetreuung, als auch damit einhergehende Herausforderungen aufgezeigt.
Zum Ausschnitt des Datenreports „Familie, Lebensformen und Kinder – Auszug aus dem Datenreport 2016“
Wissenschaftliche Analyse von „Lebensentscheidungen bei Akademiker/innen und Zeitbelastung bei Familien mit kleinen Kindern“
In einer aktuellen Veröffentlichung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) werden die „Lebensentscheidungen bei Akademiker/innen und Zeitbelastung bei Familien mit kleinen Kindern“ analysiert.

Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Paare mit Kindern mehr arbeiten als kinderlose Paare. Mütter wünschen sich dabei weniger Fürsorgearbeit leisten zu müssen und mehr beruflich arbeiten zu können und Väter möchten sich gerne mehr an der Fürsorgearbeit beteiligen und weniger Zeit mit Berufsarbeit verbringen. Bei Akademiker/innen erschweren der späte Berufseinstieg und die lange andauernde Qualifizierungsphase die Familiengründung. Dabei würden sie gerne früher eine Familie gründen, wenn die Arbeitsbedingungen an ihre Bedürfnisse angepasst werden.

Abschließend fordern die Wissenschaftler unterschiedliche Maßnahmen von Politik, Wirtschaft, und den Betroffenen selbst, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Akademiker/innen bzw. Familien mit kleinen Kindern zu verbessern.
Zum Artikel „Zwei Varianten der Rushhour des Lebens: Lebensentscheidungen bei Akademiker/innen und Zeitbelastung bei Familien mit kleinen Kindern“
Ergebnisse der „Unternehmerinnenumfrage 2016 – starkes Engagement für Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Entgeltgleichheit“
Die „Unternehmerinnenumfrage 2016“, die im April 2016 vom Verband deutscher Unternehmerinnen e.V. (VdU) herausgebracht wurde, widmet sich der Work-Life Balance aus der Sicht von Unternehmerinnen.

In sechzehn Landesverbänden wurden 1.600 Unternehmerinnen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Hinblick auf die eigene Doppelrolle als Mutter und Unternehmerin befragt. Die Ergebnisse weisen auf einen Handlungsbedarf bei der Schließung der statistischen Entgeltlücke sowie bei der Ausgestaltung weiterer Angebote rund um die Work-Life-Balance hin. Die Umfrage zeigt jedoch auch, dass sich Beruf und Familie aus Sicht der Unternehmerinnen vereinbaren lassen. Flexible Arbeitszeiten stellen dabei die mit Abstand wichtigste Maßnahme für die Vereinbarkeit dar.
Zur Studie „Unternehmerinnenumfrage 2016 – starkes Engagement für Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Entgeltgleichheit“
Fünfte Ausgabe des Magazins „Geht doch!“ von Erfolgsfaktor Familie
Das Magazin des Unternehmensnetzwerks Erfolgsfaktor Familie informiert Unternehmen regelmäßig anhand von Praxisbeispielen, Fachbeiträgen und Interwies über aktuelle Entwicklungen und die erfolgreiche Umsetzung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die aktuelle Ausgabe widmet sich u.a. dem Thema Vereinbarkeit auf Ebene von Führungskräften und „Top-Sharing“. Außerdem spricht die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig in einem Interview darüber, was NEUE Vereinbarkeit konkret bedeutet und warum es dafür vor allem eine andere Führungskultur braucht.
Zur fünften Ausgabe des Magazins „Geht doch!“
Ergebnisse der Unternehmensbefragung „Vereinbarkeit von Pflege und Beruf“
Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat die Ergebnisse einer Unternehmensbefragung unter Entscheiderinnen und Entscheidern im Bereich Personal zum Themenbereich „Vereinbarkeit von Pflege und Beruf“ veröffentlicht.

Hintergrund der Befragung ist die Einführung des Gesetzes zur Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf im Jahr 2015. Ein Großteil der Unternehmen steht den gesetzlichen Regelungen jedoch skeptisch gegenüber, da die Maßnahmen kaum umzusetzen seien. Insbesondere kleine Unternehmen sehen große Schwierigkeiten.

Die Mehrheit der befragten Unternehmen (76 Prozent) hält es für wichtig oder sehr wichtig ihre Mitarbeitenden bei der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu unterstützen. Auch wenn die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf in vielen Unternehmen an Bedeutung gewonnen hat, scheint eine pflegesensible Unternehmenskultur noch am Anfang zu stehen: Weniger als ein Drittel der Unternehmen hält derzeit Angebote zu besseren Vereinbarkeit von Beruf und Pflege vor oder plant diese in Zukunft. In den Unternehmen, die solche Angebote vorhalten, dominieren Maßnahmen zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung. Nur ein sehr geringer Anteil der Unternehmen bietet entsprechende Schulungen für Führungskräfte an oder stellt betriebsinterne Beratungs- und Vermittlungsangebote zum Thema Pflege bereit.
Zur ZQP-Unternehmensbefragung „Vereinbarkeit von Pflege und Beruf“
Broschüre „Elterngeld, EltergeldPlus und Elternzeit“
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat eine Broschüre herausgebracht, die ausführlich über die gesetzlichen Regelungen zum Elterngeld, ElterngeldPlus und Elternzeit informiert.

Die Broschüre zeigt, wer die Leistungen in Anspruch nehmen kann und wie sie sinnvoll kombiniert werden können. Zudem wird ausführlich über aktuelle gesetzliche Änderungen informiert.
Zur Broschüre „Elterngeld, ElterngeldPlus und Elternzeit – Das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz“
Befragung von Fach- und Führungskräften in Unternehmen: HR-Report 2015/2016
Für den HR-Report 2015/2016 befragte der Personaldienstleister Hays Führungskräfte sowie Fachkräfte und Mitarbeitende ohne Führungsverantwortung in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu der Bedeutung relevanter Personalthemen, vor allem im Bereich Unternehmenskultur.

„Arbeitsstrukturen flexibilisieren“ und „Work-Life-Balance für Mitarbeiter etablieren“ zählen nach Angabe der Befragten zu den dringendsten Personalthemen und Handlungsfeldern in Unternehmen. Jeweils rund 30 Prozent der Befragten stufen einen der beiden Aspekte als den wichtigsten ein. Unterschiede in der Einschätzung der Wertigkeit zeigen sich jedoch je nach Position im Unternehmen: Mitarbeitende ohne Führungsverantwortung schätzen die Wichtigkeit, eine Work-Life-Balance zu etablieren und die Arbeitsstrukturen zu flexibilisieren, wesentlich höher ein als Führungskräfte.
Zum „HR-Report 2015/2016“
Accenture-Studie: Digitalisierung erhöht die berufliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern
Die Digitalisierung bietet Frauen neue berufliche Chancen und kann dazu beitragen, die Gleichberechtigung von Männern und Frauen im Erwerbsleben schneller als bisher voran zu bringen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die die Unternehmensberatung Accenture in 31 Ländern durchführte.

Die Studie zeigt auf, dass es einen engen Zusammenhang zwischen digitaler Kompetenz und den Berufsaussichten von Frauen gibt. Durch die mit der Digitalisierung einhergehenden Entwicklungen können Frauen flexibler arbeiten und profitieren besonders von den neuen Berufsbildern. Eine Mehrheit der Befragten in Deutschland glaubt, dass die Digitalisierung Frauen mehr Beschäftigungsmöglichkeiten und bessere Chancen auf beruflichen Aufstieg ermöglichen wird.
Zur Studie „Getting to Equal: How Digital is Helping Close the Gender Gap at Work“
Studie „Mitten im Leben: Wünsche und Lebenswirklichkeit von Frauen zwischen 30 und 50 Jahren“
Die vom Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Auftrag gegebene Studie „Mitten im Leben“ hat das Ziel, die Einstellung der deutschen Bevölkerung zu Einkommensgerechtigkeit zwischen den Geschlechtern zu untersuchen. Hierzu wurden mehr als 3.000 Männer und Frauen im Alter von 30 bis 50 Jahren befragt.

Obwohl heute Frauen in diesem Alter bei der schulischen und beruflichen Qualifikation mit den Männern gleichgezogen haben, sind die Unterschiede bei der Berufstätigkeit und den Einkommenschancen weiterhin sehr hoch. In dieser mittleren Lebensphase sind Frauen deutlich seltener Vollzeit erwerbstätig als Männer und verfügen über ein entsprechend geringeres eigenes Einkommen. Die Gründe für die ökonomische Ungleichheit zwischen den Geschlechtern hinsichtlich Einkommen und damit der späteren Alterssicherung sind laut der Studie traditionelle Rollenbilder und Entgelt-Mechanismen auf dem Arbeitsmarkt.
Zur Studie „Mitten im Leben: Wünsche und Lebenswirklichkeit von Frauen zwischen 30 und 50 Jahren“
DIW Wochenbericht „Betriebliche Unterstützung bei der Kinderbetreuung steigert die Zufriedenheit von Müttern“
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) untersucht in einer aktuellen Studie, welchen Einfluss familienfreundliche Arbeitsplätze auf die Zufriedenheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern haben.

Bietet ein Arbeitgeber Unterstützung bei der Kinderbetreuung an, so steigert dies das Wohlbefinden von Eltern, insbesondere das von Müttern deutlich. Gerade Unternehmen können von Maßnahmen profitieren, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern, da dadurch vor allem die Arbeitszufriedenheit der im Unternehmen tätigen Eltern positiv beeinflusst wird.
Zur Studie „Betriebliche Unterstützung bei der Kinderbetreuung steigert die Zufriedenheit von Müttern“
IAB-Kurzbericht „Führungspositionen in der Privatwirtschaft – Im Osten sind Frauen öfter an der Spitze“
Der zweite IAB-Kurzbericht des Jahres 2016 analysiert auf Grundlage des IAB-Betriebspanels, wie sich der Anteil an Frauen in Führungspositionen in der Privatwirtschaft in den letzten Jahren entwickelt hat. Das IAB-Betriebspanel ist eine jährliche Befragung von knapp 16.000 Unternehmen.

Der Anteil von Frauen in Führungsetagen hat sich in den letzten zehn Jahren insgesamt nur wenig verändert. Zuwächse konnten vor allem auf der zweiten Führungsebene erreicht werden: Hier steigt der Anteil von Frauen in leitender Position. Allerdings sind Frauen bei weitem nicht so vertreten, wie es ihrem Anteil an allen Beschäftigten entsprechen würde. Im Osten sind ebenfalls überdurchschnittlich viele Frauen mit Führungsaufgaben betraut. Als besonders effektives Mittel zur Frauenförderung hat sich die Möglichkeit erwiesen, Führungsaufgaben in Teilzeit auszuüben. Dies wird bisher in jedem zehnten Unternehmen praktiziert.
Zum IAB-Kurzbericht „Führungspositionen in der Privatwirtschaft – Im Osten sind Frauen öfter an der Spitze“
Vereinbarkeit 2020 - Eine Studie zu familien- und lebensphasenbewusster Personalpolitik im Zeitalter der Individualisierung
Die von der berufundfamilie Service GmbH herausgebrachte Studie „Vereinbarkeit 2020“ widmet sich der Bedeutung unterschiedlicher Lebensentwürfe im Kontext der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In vier Frankfurter Unternehmen wurden über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ihren Lebensstilen und ihren Einstellungen, insbesondere mit Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, befragt. Die Ergebnisse geben Hinweise darauf, wie eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik gestaltet werden kann.
Zur Studie „Vereinbarkeit 2020 - Eine Studie zu familien- und lebensphasenbewusster Personalpolitik im Zeitalter der Individualisierung“
Broschüre „Betriebliche Kinderbetreuung gemeinsam vor Ort gestalten"
In der Broschüre „Betriebliche Kinderbetreuung gemeinsam vor Ort gestalten“ informiert das Bundesfamilienministerium über das gleichnamige Förderprogramm und gibt darüber hinaus durch ausgewählte Praxisbeispiele einen Einblick in die praktische Umsetzung des Programms vor Ort.

Eine betriebliche Kinderbetreuung bietet viele Vorteile für Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hier stehen verschiedene Modelle zur Auswahl: Während sich für große Unternehmen womöglich ein eigener Betriebskindergarten lohnt, bietet es sich vor allem für kleinere und mittlere Unternehmen an, Belegplätze in einer bestehenden Einrichtung zu buchen oder sich im Verbund mit anderen Unternehmen der Region zusammenzuschließen. Mit dem Förderprogramm „Betriebliche Kinderbetreuung“ wird die Einrichtung betrieblicher Betreuungsplätze für unter dreijährige Kinder finanziell gefördert.
Zur Broschüre „Betriebliche Kinderbetreuung gemeinsam vor Ort gestalten - Informationen zum Förderprogramm „Betriebliche Kinderbetreuung“ für Lokale Bündnisse für Familie und ihre Partner“
DIW-Wochenbericht „Home Office - Möglichkeiten werden bei weitem nicht ausgeschöpft“
Der Beitrag von Karl Brenke im DIW-Wochenbericht Nr. 5.2016 analysiert aktuelle Daten und stellt Erkenntnisse rund um das Thema Wunsch und Wirklichkeit von Home-Office in Deutschland vor.

Nur 12 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland arbeiten regelmäßig oder gelegentlich von zu Hause aus. Dabei würden deutlich mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Home Office arbeiten, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten.

Vor allem das Bestreben nach mehr zeitlicher Autonomie ist ein grundlegendes Motiv und nicht allein die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dies zeigt sich darin, dass sowohl Alleinlebende ohne Kinder als auch Beschäftigte mit Kindern das Angebot annehmen würden, von zu Hause aus zu arbeiten. Ebenso sind vor allem gut qualifizierte, vollzeitbeschäftigte Arbeitskräfte an Heimarbeit interessiert. Erhalten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Wunsch nach Heimarbeit keine entsprechenden Angebote von ihrem Arbeitgeber, obwohl ihr Aufgabenprofil dies zulassen würde, sinkt ihre Arbeitszufriedenheit deutlich.
Zum Beitrag im DIW-Wochenbericht „Home Office – Möglichkeiten werden bei weitem nicht ausgeschöpft“
Bericht „Zu Hause arbeiten. Chancen der Digitalisierung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“
Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat das Institut für Demoskopie Allensbach im Herbst 2015 eine Befragung zur Bedeutung von Heimarbeit mit digitalen Hilfsmitteln für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durchgeführt. Die Ergebnisse wurden jetzt veröffentlicht.

Befragt wurden 284 berufstätige Mütter und Väter mit minderjährigen Kindern im Haushalt, die entweder mithilfe von Computer und Internet im Homeoffice arbeiten oder sich eine solche Arbeit zu Hause gut vorstellen können. Die Mehrheit der bereits zu Hause arbeitenden Eltern gab an, dass es ihnen dadurch leichter fällt, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Von entscheidender Bedeutung für die Einrichtung eines Homeoffice-Arbeitsplatzes sind nach Angaben der Befragten die Haltung des Arbeitgebers sowie Informationen über Möglichkeiten und Voraussetzungen.
Zum Bericht „Zu Hause arbeiten. Chancen der Digitalisierung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“
Expertise „Digitalisierung – Chancen und Herausforderungen für die partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf“
Im Rahmen des Unternehmensnetzwerks Erfolgsfaktor Familie hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Expertise „Digitalisierung – Chancen und Herausforderungen für die partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ veröffentlicht.

Während sich ein großer Teil der in Deutschland lebenden Eltern eine partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf wünscht, ist sie in der Realität noch nicht verankert. Eine wichtige Voraussetzung ist eine höhere Flexibilität und Zeitsouveränität für Männer und Frauen. Die Digitalisierung macht Hoffnung: Zeitlich und örtlich flexible Arbeitsformen bieten erhebliche Chancen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

In der Expertise werden die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Lebens- und Arbeitsumfeld von Familien sowie die Vorstellungen der Beschäftigten und Angebote der Unternehmen dargestellt. Sechs Handlungsleitlinien geben praktische Hinweise für mehr Vereinbarkeit durch die Arbeit im Home-Office.
Zur Expertise „Digitalisierung – Chancen und Herausforderungen für die partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf“
Chartbook „Die geforderte Generation – Ein Porträt der sozialen Mitte“
Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat das Kompetenzbüro Wirksame Familienpolitik beim Bundesfamilienministerium eine Bestandsaufnahme der geforderten Generation und ihrer Bedarfe aufbereitet: „Die geforderte Generation – Ein Porträt der sozialen Mitte“.

Die geforderte Generation sind Väter und Mütter im Alter zwischen 30 und 55 Jahren mit Kindern unter 18 Jahren. Die Bestandsaufnahme zeigt, dass eine moderne Familienpolitik die soziale Mitte der Gesellschaft wirksam unterstützen kann. Dabei sollte ein Fokus auf der partnerschaftlichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf liegen.

Das Chartbook bildete die Grundlage für die Konferenz „Familienpolitik weiter denken: Wirksame Leistungen für die geforderte Generation“, die am 1. Dezember in Berlin stattgefunden hat.
Zum Chartbook „Die geforderte Generation – Ein Porträt der sozialen Mitte“
Broschüre „Altenpflege: Vereinbarkeit von Beruf und Familie – gute Beispiele aus der Praxis“
Was können Pflegeeinrichtungen tun, um ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Familie und Pflegeberuf zu erleichtern? Dieser Frage widmen sich der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. und das Netzwerkbüro „Erfolgsfaktor Familie“ in der gemeinsamen Broschüre „Altenpflege: Vereinbarkeit von Beruf und Familie – gute Beispiele aus der Praxis“.

In Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels muss die Altenpflege attraktiver werden – und das heißt auch familienfreundlicher. Anhand vorbildhafter Beispiele aus der Pflegepraxis zu familienbewussten Arbeitszeiten, Unterstützung bei der Kinderbetreuung, Wiedereinstieg, Aus- und Weiterbildung sowie Beruf und Pflege von Angehörigen zeigt die Broschüre vielfältige Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Pflegeberufen auf.
Zur Broschüre „Altenpflege: Vereinbarkeit von Beruf und Familie – gute Beispiele aus der Praxis“
IW Policy Paper „Familienfreundlichkeit in Europa heute: Stärken und Schwächen Deutschlands – Aktueller Stand und Entwicklung“
In dem Papier „Familienfreundlichkeit in Europa heute: Stärken und Schwächen Deutschlands – Aktueller Stand und Entwicklung“ wird der vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Jahr 2007 entwickelte Familienfreundlichkeitsindex neu aufgelegt.

Der Index stellt die Familienpolitiken in Europa anhand verschiedener Handlungs- und Zielfelder gegenüber. In den drei Handlungsfeldern „Finanzielle Unterstützung für Familien“, „Betreuungsinfrastruktur“ und „Zeitpolitik für Familien“ sowie den vier Zielfeldern „Erwerbstätigkeit von Frauen“, „Wirtschaftliche Stabilität von Familien“, „Wohlergehen und gute Entwicklung von Kindern“ und „Geburten“ zeigt das Papier die Stärken und Schwächen Deutschlands auf.

Die Ergebnisse finden Sie hier:
Zum IW Policy Paper „Familienfreundlichkeit in Europa heute: Stärken und Schwächen Deutschlands – Aktueller Stand und Entwicklung“
Monitor „Mobiles und entgrenztes Arbeiten“
Der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales herausgegebene Monitor „Mobiles und entgrenztes Arbeiten“ fasst die Ergebnisse einer repräsentativen Betriebs- und Beschäftigtenbefragung zu räumlich und zeitlich entgrenzter Arbeit zusammen.

Flexible Arbeitsformen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Sie können die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern und die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten erhöhen. Gleichzeitig leidet die Work-Life-Balance häufig unter der höheren Arbeitsintensität ohne ungestörte Erholungsphasen. In dem Monitor wird die Verbreitung des Phänomens Entgrenzung aus Betriebs- und Beschäftigtensicht untersucht. Die Betrachtung von Vor- und Nachteilen, Chancen und Risiken soll dabei helfen, Ansätze für eine gesundheitsgerechte und zukunftsfähige Gestaltung flexibler Arbeitsformen zu entwickeln.
Zum Monitor „Mobiles und entgrenztes Arbeiten“
Gute Praxis „Zeit- und ortsflexibles Arbeiten in Betrieben“
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine Sammlung betrieblicher Gestaltungsbeispiele zum Thema „Zeit- und ortsflexibles Arbeiten in Betrieben“ herausgegeben.

Beschäftigte werden zukünftig voraussichtlich digitaler, vernetzter und flexibler arbeiten. Damit die Chancen flexibler Arbeitsmodelle – wie z.B. eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie – genutzt und die Risiken gemindert werden können, müssen die Arbeitsmodelle entsprechend gestaltet werden. Die Sammlung von Praxisbeispielen zeigt, welche Ansätze es in Bezug auf die Ausgestaltung flexibler Arbeitsmodelle bereits gibt und wie gute Lösungen aussehen können.
Zu Gute Praxis „Zeit- und ortsflexibles Arbeiten in Betrieben“
„Mehr Arbeitszeitsouveränität für Frauen und Männer!“
In der Oktober-Ausgabe von „Neue Gesellschaft Frankfurter Hefte“ fordert Anja Weusthoff, Leiterin der Abteilung Frauen, Gleichstellungs- und Familienpolitik beim DGB-Bundesvorstand: „Mehr Arbeitszeitsouveränität für Frauen und Männer!“

Trotz des Ausbaus der Kinderbetreuung, der Flexibilisierung der Elternzeit und der Weiterentwicklung des Elterngeldes ließen sich Arbeitswelt und Familienleben noch immer schwer in Einklang bringen. Häufig seien es die Mütter, die deswegen beruflich zurückstecken. Im Ergebnis entstehe ein „Gender Time Gap“ – eine Arbeitszeitlücke zwischen Männern und Frauen – der nur überwunden werden kann, wenn beide ihre Arbeitszeit bedarfsgerecht gestalten können.

Für Arbeitssouveränität von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bestehe insbesondere Handlungsbedarf auf betrieblicher Ebene. Die betriebliche Umsetzung müsse von der Unternehmensspitze gefördert und von der Führungsebene getragen werden. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des zunehmenden Fachkräftemangels sei dies auch für das Unternehmen selbst wichtig, so Weusthoff.
Zu „Mehr Arbeitssouveränität für Frauen und Männer!“
Ergebnisse einer Unternehmensbefragung zur Kindertagesbetreuung
Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln eine repräsentative Unternehmensbefragung zum Thema Kindertagesbetreuung durchgeführt.

In der telefonischen Befragung von mehr als 1.500 Unternehmen mit mindestens 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurden unter anderem Informationen zu den Betreuungsangeboten der Unternehmen, zum Engagement der Unternehmen für gute Kindertagesbetreuung, zu Unterstützungsbedarfen und zum Nutzen guter Kindertagesbetreuung für das Unternehmen eingeholt.

Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass viele Unternehmen ihre Beschäftigten bereits bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen. Von Kinderbetreuungsangeboten profitieren die Unternehmen letztlich selbst, indem sie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen schnelleren Wiedereinstieg nach der Elternzeit ermöglichen und einen Wettbewerbsvorteil zur Gewinnung und Bindung von Fachkräften für die Unternehmen darstellen.
Zu den Ergebnissen der Unternehmensbefragung
Studie „Familienarbeitszeit: mehr Arbeitszeit für Mütter, mehr Familienzeit für Väter“
In der Studie „Familienarbeitszeit: mehr Arbeitszeit für Mütter, mehr Familienzeit für Väter“ des DIW Berlin wird das vor zwei Jahren vorgestellte Modell der Familienarbeitszeit weiterentwickelt und in verschiedenen Varianten auf die Inanspruchnahme und entstehenden Kosten untersucht und diskutiert.

Das Modell der Familienarbeitszeit sieht dabei eine Lohnersatzleistung für Familien vor, in denen sich beide Partner für eine reduzierte Vollzeittätigkeit entscheiden. Die Ergebnisse der Studie finden Sie hier:
Zur Studie „Familienarbeitszeit: mehr Arbeitszeit für Mütter, mehr Familienzeit für Väter“
Stellungnahme „Eckpunkte für eine kommunale Familienzeitpolitik“
In der vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln herausgegebenen Stellungnahme „Eckpunkte für eine kommunale Familienzeitpolitik“ zeigen Dr. Wido Geis und Dr. Hans-Peter Klös die Bedeutung kommunaler Familienzeitpolitik auf.
Obwohl Zeit ein zentraler Faktor für das Gelingen von Familie ist, ist Familienzeitpolitik in Deutschland noch ein relativ neues Thema. Zeitprobleme von Familien liegen häufig daran, dass verschiedene für Familien relevante Zeitstrukturen – z.B. Öffnungszeiten von Betreuungseinrichtungen, Arbeitszeiten und Fahrzeiten im öffentlichen Nahverkehr – nicht gut aufeinander abgestimmt sind. Für eine bessere Zeitgestaltung von Familien ist daher kommunale Familienzeitpolitik gefragt.
Von kommunaler Familienzeitpolitik profitieren letztlich auch Unternehmen, indem sie die Zeitgestaltungsmöglichkeiten der Familien stärkt und sich dadurch wiederum die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert. Dies stärkt das Fachkräfteangebot vor Ort und kommt damit den Unternehmen zugute, für die Fachkräfteengpässe zunehmend zum Thema werden.
Zur Stellungnahme „Eckpunkte für eine kommunale Familienzeitpolitik“
Familienreport 2014
Der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend herausgegebene „Familienreport 2014“ informiert über die aktuellen Entwicklungen von Familien und Familienpolitik in Deutschland.
Schwerpunkt des Reports ist das Thema „partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf“; ein Modell, das insbesondere von jungen Menschen zunehmend gewünscht wird. Neben familienpolitischen Maßnahmen wie Elterngeld, Familienarbeitszeit, ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus stellt der Report auch neue Potenziale für die Wirtschaft vor (S. 82-90). So kann eine partnerschaftliche Vereinbarkeit von Beruf und Familie z.B. einen Wettbewerbsfaktor bei der Personalgewinnung darstellen.
Zum „Familienreport 2014“
Aktueller Infobrief „frau geht vor“
Die aktuelle Ausgabe des vom DGB Bundesvorstand herausgegebenen Infobriefs „frau geht vor“ zum Thema „Wie weiblich ist die Arbeit der Zukunft?“ fragt nach Chancen und Risiken der Digitalisierung für Frauen.
Ein wichtiger Aspekt der geschlechtergerechten Gestaltung von Digitalisierung ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Während zunehmend flexible Arbeitsprozesse hier viele Vorteile mit sich bringen können, stellt die ständige Erreichbarkeit gleichzeitig eine Gefahr dar. Im Artikel „Gift für die Vereinbarkeit“ (S.16f.) wird diese Thematik diskutiert. Ein Praxisbeispiel für gelungenes mobiles Arbeiten zeigt auf, dass eine Balance zwischen individuellen Freiräumen und kollektiven Grenzziehungen möglich und wünschenswert für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist.
Zum Infobrief „frau geht vor“
Ergebnisse einer internationalen Umfrage zu Herausforderungen von erwerbstätigen Frauen
In einer Umfrage der Thomson Reuters Stiftung und der Rockefeller Stiftung wurden 9501 Frauen zwischen 16 und 64 Jahren in 19 Ländern weltweit zu Herausforderungen befragt, mit denen sie sich als erwerbstätige Frauen konfrontiert sehen.
Von den befragten Frauen gaben 44 Prozent an, dass die Work-Life-Balance die größte Herausforderung im Arbeitsleben ist. Während sich 47 Prozent der international befragten Frauen zuversichtlich äußerten, eine Familie haben zu können, ohne der Karriere zu schaden, lag der Anteil in Deutschland lediglich bei 27 Prozent. Damit liegt Deutschland beim Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf hinter Japan an zweitletzter Stelle der befragten Länder.
Zu den Ergebnissen
Führungskräfte-Monitor 2015
Der vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung herausgegebene Führungskräfte-Monitor 2015 informiert über die Entwicklung in Führungspositionen seit 2001.
Anhand von 9 Kern- und 51 Einzelindikatoren werden vielfältige Hintergrundinformationen zu Frauen und Männern in Führungspositionen in der Privatwirtschaft in Deutschland bereitgestellt. Obwohl der Anteil von Frauen in Führungspositionen zunimmt, gibt es nach wie vor eine gravierende Dominanz von Männern in Spitzengremien der Wirtschaft.
Der Führungskräfte-Monitor 2015 zeigt auf, wie das Ziel von mehr Frauen in Führungspositionen erreicht werden kann. Einen wichtigen Schritt stellen dabei Angebote zur Verbesserung der Work-Life-Balance und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer dar – z.B. flexible Arbeitszeitmodelle, Elternzeit, sowie flexible und spätere Karrierewege und Wiedereinstiege.
Zum „Führungskräfte-Monitor 2015“
Aktuelle Ausgabe „Forum Mobiles Arbeiten“
Das vom Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ herausgegebene „Forum Mobiles Arbeiten“ geht der Bedeutung von mobilem Arbeiten für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nach. Die aktuelle Ausgabe „Führen von überall“ befasst sich dabei insbesondere mit Führungskräften mit familiären Pflichten.
Ein Interview verdeutlicht, dass Führungskräfte bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorangehen müssen. Leser/innen sind eingeladen, sich online an der Diskussion zu beteiligen und zu diskutieren, welche Bedeutung mobiles Arbeiten für Führungskräfte hat, ob mobiles Arbeiten von Führungskräften zu einer guten Vereinbarkeitskultur beiträgt und wie die Kommunikation funktioniert, wenn die Führungskraft mobil arbeitet.
Zur aktuellen Ausgabe „Forum Mobiles Arbeiten“
1. Väterbarometer von „Erfolgsfaktor Familie“
Das Unternehmensprogramm „Erfolgsfaktor Familie“ hat das 1. Väterbarometer herausgegeben, das Unterschiede zwischen der Wahrnehmung und Wirklichkeit beim Thema väterfreundliche Personalpolitik aufzeigt.
Immer mehr Väter wünschen sich familienfreundliche Arbeitgeber. In einer repräsentativen Umfrage unter rund 1.000 Vätern und 300 Arbeitgebern hat „Erfolgsfaktor Familie“ untersucht, wo Arbeitgeber bereits väterfreundlich sind und wo Defizite und Handlungsbedarfe bestehen. Im Ergebnis zeigt sich, dass Arbeitgeber sich selbst väterfreundlicher einschätzen als die Väter. Handlungsbedarf besteht insbesondere in den Bereichen Kommunikation und Kultur.
Für Unternehmen ist es daher zukünftig relevant, Väterfreundlichkeit weiterhin auf die Agenda zu setzen und zu verbessern. Väterfreundliche Angebote müssen besser bekannt gemacht und passgenauer auf Väter zugeschnitten werden. Von der dadurch entstehenden höheren Arbeitgeberattraktivität profitieren letztlich auch die Unternehmen selbst.
Zum 1. Väterbarometer von „Erfolgsfaktor Familie“
Dossier „Väter und Familie – erste Bilanz einer neuen Dynamik“
Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend herausgegebene Dossier „Väter und Familie – erste Bilanz einer neuen Dynamik“ befasst sich mit den Einstellungen und Erwartungen, dem tatsächlichen Erleben und den Bedarfen von Vätern in Bezug auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Väter identifizieren sich heute zunehmend mit einer aktiven Vaterrolle und wüschen sich eine partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs-, Haus- und Familienarbeit. Das Dossier zeigt auf, welche Ansätze zur Unterstützung aktiver Väter von Seiten der Familienpolitik und Unternehmen möglich sind und welchen Nutzen diese für alle Beteiligten haben.
Für Unternehmen wird es zukünftig relevant sein, insbesondere für Väter vermehrt individuelle, flexible und mobile Arbeitsmodelle zu entwickeln. Darüber hinaus können familienfreundliche Angebote explizit an Väter kommuniziert sowie durch Vorgesetzte vorgelebt werden, um die Väterfreundlichkeit in der Unternehmenskultur zu fördern.
Zum Dossier „Väter und Familie – erste Bilanz einer neuen Dynamik“
BGL-Broschüre „Flexible Arbeitszeiten – Vereinbarkeit Familie und Beruf im GaLaBau“
Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) hat eine Broschüre „Flexible Arbeitszeiten – Vereinbarkeit Familie und Beruf im GaLaBau“ veröffentlicht, die über familienbewusste Personalpolitik informiert.
Die Broschüre stellt die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen sowie verschiedene Modelle für eine erfolgreiche Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Garten- und Landschaftsbau vor, die jeweils mit Praxisbeispielen unterlegt sind. Damit richtet sich die Broschüre an Garten- und Landschaftsbauunternehmen, die daran interessiert sind maßgeschneiderte Arbeitszeitmodelle im eigenen Unternehmen zu entwickeln.
Aus den Praxisbeispielen geht hervor, dass die Arbeitsqualität und das Engagement der ArbeitnehmerInnen durch den richtigen Einsatz von Personalinstrumenten – z.B. variable Vergütung und flexible Arbeitszeiten – gesteigert werden können.
Zur BGL-Broschüre „Flexible Arbeitszeiten – Vereinbarkeit Familie und Beruf im GaLaBau“
DIW-Wochenbericht "Zum Potential einer festen Geschlechterquote"
In dem Wochenbericht „Zum Potential einer festen Geschlechterquote“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung werden zentrale Kritikpunkte an der Geschlechterquote auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse geprüft.

Die Geschlechterquote sieht eine Erhöhung des Frauenanteils in Aufsichtsräten und oberen Führungsebenen vor. Dazu geäußerte Befürchtungen wie die Einschränkung der Unternehmensperformance, Diskriminierung von Männern, Einschränkung der Qualität und Stigmatisierung von Frauen werden in dem Wochenbericht entkräftet.

Der Vorteil der Geschlechterquote liegt hingegen insbesondere darin, dass sie zu einem langfristigen Abbau von Geschlechterstereotypen beitragen kann. Um diesen Prozess zu unterstützen, sind flankierende Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowohl für Frauen als auch für Männer gefragt.
Zum DIW-Wochenbericht "Zum Potential einer festen Geschlechterquote"
Memorandum "Familie und Arbeitswelt. Die NEUE Vereinbarkeit"
Spitzenvertreterinnen und -vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften haben sich im Memorandum „Familie und Arbeitswelt. Die NEUE Vereinbarkeit“ auf Ziele und Maßnahmen für eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf verständigt.

Neben einer datenbasierten Bilanz der Fortschrittsfelder von Vereinbarkeit enthält das Memorandum fünf zentrale Aufgaben bis 2020: neue Erwerbsmuster, pflegesensible Arbeitsbedingungen, partnerschaftliche Aufgabenteilung in Familie und Beruf, Vereinbarkeit auch in Führungsfunktion und Digitalisierung. Zehn Leitsätze für gemeinsames Handeln, die auf diese Herausforderungen folgen, wurden am 21. September 2015 anlässlich des Vereinbarkeitskonvents „Familie und Arbeitswelt“ von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und Spitzenvertreterinnen und –vertretern der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände unterzeichnet.

Schwesig betonte anlässlich des Konvents auch die Bedeutung einer neuen Arbeitskultur mit innovativen Arbeitsmodellen und Rahmenbedingungen, um es Müttern und Vätern zu ermöglichen Familie und Beruf gut vereinbaren zu können.
Zum Memorandum
DIW Roundup "Familienfreundlichkeit in Unternehmen"
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat am 10.09.2015 ein Roundup zu „Familienfreundlichkeit in Unternehmen – Status Quo in Deutschland und Forschungsstand“ herausgegeben.

Immer mehr Unternehmen in Deutschland reagieren demnach auf die Bedürfnisse ihrer Arbeitnehmer und engagieren sich für eine familienbewusste Personalpolitik. Dies liegt auch im eigenen Interesse der Unternehmen, weil sie durch familienfreundliche Maßnahmen Fachkräfte gewinnen bzw. an ihr Unternehmen binden können.

Die Auswertung des aktuellen Forschungsstands zum Thema zeigt auf, dass jedoch sowohl über die Einflussfaktoren auf die Einführung familienfreundlicher Maßnahmen als auch über deren Auswirkungen auf die Arbeits- und Lebenszufriedenheit der Arbeitnehmer bisher wenig bekannt ist.
Zum DIW-Roundup
BDA-Publikation zur Fachkräftesicherung
Die von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) herausgegebene Publikation „Fachkräftemangel bekämpfen – Wettbewerbsfähigkeit sichern“ gibt Handlungsempfehlungen zur Fachkräftesicherung in Deutschland.

Ein wichtiger Handlungsbedarf zur Fachkräftesicherung besteht darin, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu verbessern (S. 39). Ziele sind hier insbesondere die Steigerung der Erwerbstätigkeit von Müttern durch eine schnellere Rückkehr in den Beruf, der Ausbau bedarfsgerechter und qualitativ hochwertiger Kinderbetreuung sowie die weitere Verbreitung der Erfolge bei der familienbewussten Personal- und Tarifpolitik, z.B. über Best-Practice . Ein Praxisbeispiel bietet Anstöße zur erfolgreichen Umsetzung von Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Unternehmen (S. 40).
Zur BDA-Publikation
IfD Allensbach-Studie zur Aufgabenteilung in Familie und Beruf
Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat das Institut für Demoskopie Allensbach eine repräsentative Befragung von mehr als 3.000 Müttern und Vätern zu „Weichenstellungen für die Aufgabenteilung in Familie und Beruf“ durchgeführt.

Die Studienergebnisse machen deutlich, dass sich viele Eltern eine partnerschaftlichere Aufgabenteilung wünschen. Die Studie zeigt zudem zentrale Einflussfaktoren auf die Entscheidung über die Aufgabenteilung auf. So sind u.a. betriebliche Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, wie bspw. geeignete Arbeitszeitmodelle, eine Voraussetzung für eine partnerschaftliche Aufgabenteilung in den Familien.
Zur IfD Allensbach-Studie
ElterngeldPlus-Wegweiser für Unternehmen
Gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag hat das Bundesfamilienministerium am 15.09.2015 den neuen Wegweiser „ElterngeldPlus: Neue Chancen für Betriebe und Beschäftigte“ für Unternehmen herausgegeben.

Der Wegweiser zeigt die positiven Auswirkungen des ElterngeldPlus für Eltern und Unternehmen auf und bietet eine Übersicht über die neuen Regelungen im Einzelnen. Unternehmen profitieren aufgrund eines früheren beruflichen Wiedereinstiegs beider Elternteile insbesondere von kürzeren Auszeiten ihrer Fachkräfte.

Darüber hinaus werden Maßnahmen und Modelle aus der unternehmerischen Praxis vorgestellt, die die neuen Regelungen des ElterngeldPlus optimal unterstützen. Der Wegweiser schließt mit drei Checklisten ab, die Unternehmen zur Vorbereitung auf das ElterngeldPlus nutzen können.
Der Wegweiser kann hier kostenlos heruntergeladen und bestellt werden.
IAB-Forschungsbericht zum Programm "Perspektive Wiedereinstieg"
Der vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) veröffentlichte Forschungsbericht „Rückkehr ins Berufsleben nach familienbedingter Unterbrechung“ fasst Befunde der Evaluation der zweiten Förderperiode des Programms „Perspektive Wiedereinstieg“ zusammen.

Ziel des vom Europäischen Sozialfonds geförderten Programms „Perspektive Wiedereinstieg“ im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist, potenziellen Berufsrückkehrerinnen den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu erleichtern. Die Ergebnisse der Evaluation zeigen eine hohe Zufriedenheit mit dem Programm sowie vergleichsweise hohe Wiedereinstiegsquoten.

Der Forschungsbericht zeigt zudem auf, dass eine Einzelfallbetrachtung bezüglich des Wiedereinstiegs notwendig ist. So kann insbesondere bei langjähriger Erwerbsunterbrechung ein Wiedereinstieg zunächst in Teilzeit nachhaltiger sein als ein vollzeitnaher Wiedereinstieg. Unternehmen können demnach den Wiedereinstieg u.a. durch flexible Arbeitszeitmodelle positiv unterstützen.
Zum IAB-Forschungsbericht
Studie "Generation Mitte" 2015
Im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft hat das Institut für Demoskopie Allensbach die diesjährige Studie über die „Generation Mitte“ (30- bis 59 Jährige) durchgeführt. Hier wurden die Teilnehmenden zu ihren Anforderungen an eine gute Lebensqualität und ihre Wahrnehmung der eigenen Lebensbedingungen befragt. Die jetzt veröffentlichten Ergebnisse zeigen:

Obwohl die Lebensqualität in Deutschland von der „Generation Mitte“ insgesamt äußerst positiv bewertet wird, sehen die Befragten bezüglich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch Defizite. Lediglich 26 Prozent der Befragten gaben an, dass sich Familie und Beruf in Deutschland gut vereinbaren lassen – 54 Prozent wünschen sich eine solche Vereinbarkeit für eine hohe Lebensqualität. Die Wirtschaft kann dabei nach Angaben der Mehrheit der Befragten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in Deutschland leisten.
Die Studienergebnisse sind hier zusammengefasst.
IAB-Studie zu Arbeitszeitkonten
Die vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) herausgegebene Studie „Who profits from working-time accounts?“ soll ein besseres Verständnis für den Einsatz von Arbeitszeitkonten in Deutschland schaffen.

Durch das Zusammenbringen von Ergebnissen der Betriebsebene mit denen der Individualebene zeigt die IAB-Studie verschiedene Einflussfaktoren für die Nutzung von Arbeitszeitkonten auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite auf. Es werden Schlussfolgerungen bezüglich Vor- und Nachteilen gezogen. So könnten Unternehmen durch die Nutzung von Arbeitszeitkonten insbesondere mit Blick auf den bevorstehenden Fachkräftemangel ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern.

Arbeitszeitkonten bieten Unternehmen die Möglichkeit, Arbeitszeiten der Arbeitnehmer zu variieren und den Arbeitseinsatz flexibel an das Arbeitsaufkommen anzupassen.
Zur Studie „Who profits from working-time accounts?“
IAB-Stellungnahme „Erwerbs- und Arbeitszeitmuster in Paarbeziehungen“
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) äußert sich in einer am 24. August 2015 veröffentlichten Stellungnahme zu der Aufteilung von Erwerbs- und Arbeitszeit in Paarhaushalten.

Nach wie vor lassen sich erhebliche Unterschiede in der Erwerbsbeteiligung und den Arbeitszeitmustern von Frauen und Männern ausmachen, die sich insbesondere bei Paaren mit Kindern verfestigen. Die Stellungnahme zieht Schlussfolgerungen für Politik und Unternehmen. So könnten Instrumente wie das „ElterngeldPlus“ oder auch die Familienarbeitszeit zu einer ausgewogeneren Aufteilung der Arbeitszeiten von Paaren beitragen – insbesondere, wenn sie durch passende Arbeitszeitmodelle unterstützt werden.
Zur Stellungnahme „Erwerbs- und Arbeitszeitmuster in Paarbeziehungen“
Leitfaden „Erfolgreiche Fachkräftesicherung in Einkauf und Logistik durch Vereinbarkeit von Beruf und Familie"
Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik hat einen Leitfaden herausgegeben, der Unternehmen zeigt, wie Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie zur Fachkräftesicherung beitragen können.

Anhand vieler Praxisbeispiele beschreibt der Leitfaden, wieso die Vereinbarkeit von Familie bzw. Pflege und Beruf ein wichtiges Thema für Unternehmen im Bereich Einkauf und Logistik ist und welche unterschiedlichen Maßnahmen hier ergriffen werden können.
Der BME-Leitfaden „Beruf und Familie“ kann hier kostenlos bestellt werden.
Studie "Familienfreundliche Unternehmen 2015"
Die Beratungsgesellschaft ServiceValley, die Goethe-Universität Frankfurt/Main und die Welt am Sonntag analysieren die Familienfreundlichkeit von Unternehmen aus Kundensicht: In ihrer Untersuchung „Familienfreundliche Unternehmen 2015“ (August 2015) beschäftigen sie sich mit der Frage, wie Unternehmen auf Familien mit Kind eingestellt sind.

Die Familien- und Kinderorientierung der Unternehmen wurde aus Sicht von Familien mit Kind bewertet. Über 40.000 Personen bewerteten über eine Online-Befragung die Familienfreundlichkeit von mehr als 400 Unternehmen aus 60 Branchen. Mithilfe des sogenanntes „Family Experience Score“ (FES), der sich aus acht Bewertungskriterien zusammensetzt, wurden sowohl Gesamt- als auch Branchensieger ermittelt.
Zum Untersuchungsbericht "Familienfreundliche Unternehmen 2015
Studie zum "Einfluss der Pflegeverantwortung von Frauen auf das Arbeitsangebot ihrer Partner"
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) beschäftigt sich in einer Ausgabe aus der Reihe SOEPPapers (780-2015) auf Basis von Daten des sozio-oekonomischen Panels (SOEP) mit der Frage, inwiefern die Pflegetätigkeit von Frauen sich auf das Arbeitsverhalten ihrer Partner auswirkt.

Die Ergebnisse der Studie deuten laut Autorin darauf hin, dass Pflege insbesondere in Haushalten mit traditionaler Arbeitsteilung anzutreffen ist und von Frauen ausgeübt wird. Frauen sind damit besonders von Problemen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Karriere betroffen und spüren Auswirkungen ihrer Pflegetätigkeit auf ihre Arbeitszeit und Karriere. Dagegen wirkt sich die Pflegetätigkeit von Frauen nicht auf die Arbeitszeit ihrer Partner aus.

Die Autorin kommt außerdem zu dem Schluss, dass es sich Haushalte bzw. Paare leisten können müssen, zu pflegen: So kann ein gesichertes Einkommen des Partners als Voraussetzung für die Übernahme von Pflegeverantwortung durch Frauen gesehen werden.
Zur DIW-Studie
Publikation zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf
In der dritten Ausgabe von „Informationsdienst Altersfragen“ (2015) beschäftigt sich das Deutsche Zentrum für Altersfragen mit dem Thema „Vereinbarkeit von Pflege und Erwerbstätigkeit“.

Das Magazin liefert aktuelle Zahlen zum Thema, stellt ein Modellprojekt zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in Brandenburg vor und fasst die Ergebnisse einer EU-weiten Studie zur Vereinbarkeit zusammen. In einem Praxisbeispiel beschreibt ein Unternehmen wie wichtig individuelle Lösungen für Maßnahmen im Bereich der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf sind.
Zur dritten Ausgabe 2015 von "Informationsdienst Altersfragen"
Studie zur Zeitverwendung in Deutschland
Die Studie „Zeitverwendung in Deutschland 2012/2013“ (Mai 2015) liefert erstmals Daten zu Veränderungen bei der Verwendung der Zeit von Frauen und Männern sowie von Familien.
Im Vergleich zu 2001/2002 sind Frauen und Männer im Schnitt mehr Stunden erwerbstätig und verbringen gleichzeitig mehr Zeit mit ihrem Kind. Dabei wollen Väter und Mütter in Vollzeit durchschnittlich weniger Stunden arbeiten und mehr Zeit für Familie haben. Mütter in kleiner Teilzeit würden ihre Arbeitszeit dagegen gerne etwas erhöhen.
Zur Studie „Zeitverwendung in Deutschland 2012/2013“
Dritte 361° A.T. Kearney-Familienstudie „Vereinbarkeit wagen!“
Für die dritte Ausgabe der 361° A.T. Kearney-Familienstudie (August 2015) wurden insgesamt 1.013 Arbeitnehmende zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf befragt. Insgesamt sind die Befragten sehr zufrieden mit ihrer persönlichen Vereinbarkeitssituation, allerdings bewertet die Mehrheit das Leistungsangebot der Unternehmen als noch nicht ausreichend.
Den Unternehmen attestieren die Autorinnen und Autoren der Studie insbesondere Nachholbedarf bei der Gestaltung und Kommunikation von Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie bei der Unternehmenskultur. Zur Unterstützung der Glaubwürdigkeit empfehlen sie Vorbilder unter Führungskräften und direkten Vorgesetzten sowie Testphasen für familienfreundliche Maßnahmen.
Zur dritten 361° A.T. Kearney-Familienstudie
Magazin „Familie leben. Familienalltag gelingt im Team“ der Lokalen Bündnisse für Familie
Die aktuelle Ausgabe des Magazins der Lokalen Bündnisse für Familie „Familie leben“ informiert über das Schwerpunktthema „Partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf“.
Den interessierten Unternehmen der Aktionsplattform empfehlen wir insbesondere den Artikel „Projekte mit der Wirtschaft anstoßen“ (S. 20-21), in dem ein Best-Practice-Beispiel über die Kooperation von verschiedenen Unternehmen in Nürnberg in Bezug auf ein gemeinsames Ferienprogramm vorgestellt wird.
Außerdem möchten wir Sie auf den Ideenwettbewerb der Lokalen Bündnisse für Familie aufmerksam machen, bei dem noch bis zum 27. September 2015 Projektideen eingereicht werden können, die Eltern eine partnerschaftliche Aufgabenteilung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie im Magazin (auf S.23).
Zum Magazin „Familie leben.“
Praxishandreichung „Die neue Vereinbarkeit“
Das Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informiert in der aktuellen Praxishandreichung für Unternehmen „Die neue Vereinbarkeit“ über die Arbeitswelt von morgen. Neben Herausforderungen bieten zunehmend beschleunigte und flexiblere Arbeitsprozesse auch vielfältige Chancen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie – sowohl für Beschäftigte, als auch für Unternehmen. Welche Faktoren die Arbeitswelt von morgen beeinflussen und welche Auswirkungen sich daraus für den Unternehmensalltag ergeben, wird im Leitfaden thematisiert. Unternehmen, Personaler/innen und Führungskräfte erhalten zudem praktische Ideen für die Umsetzung einer neuen Vereinbarkeit im eigenen Unternehmen.
Zur Praxishandreichung „Die neue Vereinbarkeit“
Abschlussbericht „Gewünschte und erlebte Arbeitsqualität“
Im Abschlussbericht „Gewünschte und erlebte Arbeitsqualität“ werden die Ergebnisse der gleichnamigen Studie vorgestellt, die von 2012-2015 von einem Forschungskonsortium (bestehend aus der Freiburger Forschungsstelle Arbeits- und Sozialmedizin, dem Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik und dem Institut für angewandte Sozialforschung) im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales durchgeführt wurde. Befragt wurden 5004 repräsentativ ausgewählte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte danach, wie sie ihre Arbeitsbedingungen bewerten. „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ wird hier als ein wichtiger Faktor thematisiert. Auf Grundlage der ermittelten Einflussfaktoren für die Zufriedenheit und Gesundheit der Beschäftigten wird aufgezeigt, wo auf betrieblicher und überbetrieblicher Ebene besonderer Handlungsbedarf besteht.
Zum BMAS-Forschungsbericht „Gewünschte und erlebte Arbeitsqualität“
Broschüre „Potenziale erschließen. Fachkräfte gewinnen. Zukunft sichern.“
In der Broschüre „Potenziale erschließen. Fachkräfte gewinnen. Zukunft sichern. – Anregungen von Unternehmen für Unternehmen“, herausgegeben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2015) wird das Potenzial von Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteigern thematisiert. Anhand von Best-Practice-Beispielen erhalten Unternehmen Anregungen für ein erfolgreiches Wiedereinstiegsmanagement. Zudem bietet die Broschüre Informationen über eine Auswahl von bundesweit aktiven und regionalen Netzwerken.
Zur BMFSFJ-Broschüre „Potenziale erschließen. Fachkräfte gewinnen. Zukunft sichern.“
Leitfaden „Mit Familienfreundlichkeit Personal gewinnen“
Das Netzwerkbüro „Erfolgsfaktor Familie“ geht in seiner Veröffentlichung „Mit Familienfreundlichkeit Personal gewinnen. Leitfaden für Personalmarketing mit dem Erfolgsfaktor Familie“ (April 2015) der Frage auf den Grund, wie Unternehmen ihre familienbewusste Personalpolitik nutzen können, um sich „glaubwürdig und wirksam“ als attraktive Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zu präsentieren. Mithilfe von Experteninterviews, Unternehmensbeispielen und ganz konkreten Umsetzungstipps zeigt der Leitfaden, wie Unternehmen mit dem Thema „Beruf und Familie“ bei unterschiedlichen Bewerbergruppen punkten können. Dabei wird besonders auf die Situation kleiner und mittlerer Unternehmen eingegangen.
Zum Leitfaden „Mit Familienfreundlichkeit Personal gewinnen“
Publikation „Geplante und tatsächliche Erwerbsunterbrechungen von Müttern“
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) beschäftigt sich in seinem 64. Roundup (2015) mit den geplanten und tatsächlichen Erwerbsunterbrechungen von Müttern. Auf der Basis von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) kommen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass Mütter zu Beginn der Auszeit deren Dauer häufig unterschätzen. Auch die zukünftigen Arbeitszeiten entwickeln sich oft anders als ursprünglich geplant. Im Durchschnitt stiegen die Frauen nach der Geburt erst später als geplant wieder in den Beruf ein und arbeiteten seltener als vorher gewünscht in Vollzeit.
Zum DIW Roundup „Geplante und tatsächliche Erwerbsunterbrechungen von Müttern“
Broschüre „Väter in Elternzeit – ein Handlungsfeld für Betriebs- und Personalräte“
Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat im März 2015 eine Broschüre zum Thema „Väter in Elternzeit“ herausgegeben. Sie soll Betriebs- und Personalräten als Grundlage dienen, um Väter bei ihrem Wunsch nach Zeit für ihre Familie zu unterstützen. Zu diesem Zweck enthält die Publikation zahlreiche Praxisbeispiele zur unterschiedlichen Nutzung der Elternzeit und des neuen ElterngeldPlus sowie Tipps zum Umgang mit Vorgesetzten, Hinweise wie die Partnerin bei der Elternzeitplanung miteinbezogen werden kann und Informationen zu gesetzlichen Grundlagen, die die Betriebs- und Personalräte an interessierte Väter weitergeben können.
Zur Broschüre „Väter in Elternzeit – ein Handlungsfeld für Betriebs- und Personalräte“
Publikation „Frauen und Männer am Arbeitsmarkt“
Im IAB-Kurzbericht zum Thema „Frauen und Männer am Arbeitsmarkt“ (04/2015) beschäftigt sich das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mit der Erwerbstätigkeit von Männern und Frauen in Deutschland. Der Bericht zeigt, dass zwar mittlerweile fast genauso viele Frauen wie Männer erwerbstätig sind, es jedoch in Bezug auf die geleisteten Arbeitsstunden große Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt. Ein weiteres Ergebnis ist, dass traditionelle Erwerbs- und Arbeitszeitmuster nach wie vor verbreitet sind. Zu einer ausgewogeneren Aufteilung von Erwerbs- und Familienzeiten von Paaren könnten laut Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern „bessere Kinderbetreuungsangebote und flexible Arbeitszeitmodelle, aber auch eine finanzielle Förderung von partnerschaftlichen Erwerbsmodellen“ beitragen.
Zum IAB-Kurzbericht „Frauen und Männer am Arbeitsmarkt“
Publikation „Die neue Vereinbarkeit – Warum Deutschland einen Qualitätssprung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie braucht!“
Unter dem Titel „Die neue Vereinbarkeit“ beschäftigt sich die Unternehmensberatung Roland Berger Strategy Consultants in einer Think ACT Publikation mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Zunächst wird eine Bilanz gezogen, was Unternehmen in punkto Familienfreundlichkeit bereits erreicht haben und welche Trends in Zukunft wichtig werden. Anschließend werden die beiden Megatrends „Digitalisierung“ und „Individualisierung“ näher unter die Lupe genommen und auf ihren Einfluss auf die Vereinbarkeit hin analysiert. Eine Checkliste am Schluss der Publikation bietet Unternehmen die Möglichkeit, eigene Handlungsbedarfe in diesem Themenfeld zu ermitteln.
Zur THINK ACT Publikation „Die neue Vereinbarkeit – Warum Deutschland einen Qualitätssprung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie braucht!“
Checkheft: „Familienorientierte Personalpolitik für kleine und mittlere Unternehmen“
Das Bundesfamilienministerium, das Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag haben ihr „Checkheft familienorientierte Personalpolitik für kleine und mittlere Unternehmen“ komplett überarbeitet und neu aufgelegt. Anhand von über 30 Unternehmensbeispielen, zahlreichen Experteninterviews, Tipps und Informationshinweisen in acht Schwerpunktkapiteln beschreibt die Publikation, wie Unternehmen familienbewusste Personalpolitik umsetzen – speziell aus der Perspektive kleiner und mittlerer Unternehmen.
Checkheft: „Familienorientierte Personalpolitik für kleine und mittlere Unternehmen“
Booklet: ElterngeldPlus – wie Arbeitgeber und Eltern profitieren
Für Eltern, deren Kinder ab dem 1. Juli 2015 geboren werden, gilt das neue ElterngeldPlus. Das Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ stellt in einem Booklet die zentralen Neuregelungen vor, zeigt, wie Arbeitgeber und Beschäftigte gemeinsam profitieren können und gibt Arbeitgebern und (werdenden) Eltern Tipps zur Umsetzung.
Booklet: ElterngeldPlus – wie Arbeitgeber und Eltern profitieren
Publikation: „Wenn Mitarbeiter Angehörige pflegen: Betriebliche Wege zum Erfolg“
Bei der Veröffentlichung handelt es sich um den Bericht zum Projekt „Männer zwischen Erwerbstätigkeit und Pflege“. Es wurde von der Hochschule Düsseldorf, der Fachhochschule Köln und der Justus-Liebig-Universität Gießen durchgeführt und von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert. Im Fokus des Projekts standen erwerbstätige pflegende Männer in häuslichen Pflegearrangements. Projektziel war es, deren Problembewältigungsstrategien zu identifizieren. Dazu wurden sowohl Geschäftsführer/Personalverantwortliche, Mitarbeitervertreter sowie erwerbstätige pflegende Männer befragt.

Ergebnisse:

Selbst wenn die Unternehmen Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf anbieten, werden diese nicht immer auch tatsächlich umgesetzt. Häufigstes Hindernis ist die mangelnde Unterstützung durch Vorgesetzte oder Kollegen. Prozesse zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf werden vor allem dann stark vorangetrieben, wenn eine persönliche Betroffenheit einzelner Entscheider in der Unternehmensleitung oder der Personalvertretung vorliegt.

Das Projekt zeigt darüber hinaus, dass Männer – anders als Frauen – die Pflege nach der Erwerbstätigkeit ausrichten und nicht umgekehrt. Das bedeutet, dass die Männer in den meisten Fällen weiterhin in Vollzeit arbeiten und Pflegeaktivitäten um ihre Erwerbstätigkeit herum organisieren. Vielfach werden (semi)professionelle Dienstleister zur Unterstützung herangezogen. Auch wenn Männer vor allem den Staat in einer Unterstützerfunktion sehen, schätzen und wünschen sie sich jedoch auch niedrigschwellige betriebliche Maßnahmen wie Informationsangebote und flexible Arbeitszeiten. Längere Auszeiten oder längerfristige Arbeitszeitreduktionen zur Pflege sind laut Studie dagegen für die Befragten – zumindest ohne eine finanzielle Ausgleichszahlung durch Staat oder Betrieb – weder realistisch umsetzbar noch gewünscht.

Zu weiteren Informationen zu den Projekt-Aktivitäten: http://maennep.web.fh-koeln.de
zum Abschlussbericht: „Wenn Mitarbeiter Angehörige pflegen: Betriebliche Wege zum Erfolg“:
Studie: Alleinerziehende wirksam unterstützen
Der Deutsche Bundestag befasst sich aktuell mit einem Gesetzespaket zur Anhebung finanzieller Leistungen für Familien. Steuerliche Verbesserungen für Alleinerziehende sind darin noch nicht enthalten, aber bereits zwischen den Regierungsfraktionen vereinbart.

Durch den Entlastungsbetrag wird es für Alleinerziehende tendenziell attraktiver, erwerbstätig zu sein und ein höheres Erwerbseinkommen zu erzielen. Allerdings macht sich der Entlastungsbetrag erst bei der Höhe des Erwerbseinkommens bemerkbar, ab der Steuern zu entrichten sind. Nach den Ergebnissen der Gesamtevaluation ehe- und familienbezogener Leistungen erhöht sich durch den Entlastungsbetrag die Erwerbsbeteiligung von Alleinerziehenden. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten steigt. Fast 20.000 Alleinerziehende werden durch den Entlastungsbetrag in seiner bisherigen Ausgestaltung unabhängig von SGB II-Leistungen.

Wie eine aktuelle Studie der Prognos AG zeigt, sind Alleinerziehende schon jetzt besonders erwerbsorientiert. Mehr als zwei Drittel aller alleinerziehenden Mütter sind erwerbstätig. Damit arbeiten sie genauso häufig wie Mütter aus Paarfamilien. Darüber hinaus arbeiten Alleinerziehende mit relativ hohen Stundenumfängen. Mit durchschnittlich 29,5 Stunden sind erwerbstätige Alleinerziehende wöchentlich rund fünf Stunden länger auf dem Arbeitsmarkt aktiv, als erwerbstätige Mütter aus Paarhaushalten.

Damit Alleinerziehende einer Erwerbstätigkeit nachgehen können, sind auch ein bedarfsdeckendes Kinderbetreuungsangebot und familienbewusste Personalmaßnahmen erforderlich. Beispielsweise kann es durch individualisierte Arbeitszeitmodelle und/oder innovative und selbstbestimmte Schichtpläne gelingen, dass mehr Alleinerziehende ihre Erwerbswünsche realisieren können. Voraussetzung dafür ist, dass Arbeitgeber bestehende Vorbehalte gegenüber Alleinerziehenden abbauen.
Zur Prognos-Studie: "Alleinerziehende wirksam unterstützen"
Studie: Frauen in Führungspositionen steigern Beförderungschancen weiblicher Arbeitnehmer
Wenn sich der Frauenanteil in Führungspositionen erhöht, steigen auch die Beförderungschancen weiblicher Arbeitnehmer auf den unteren Hierarchieebenen. So lautet das Ergebnis einer Studie aus Norwegen, die das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlicht hat. Dieser Zusammenhang lässt sich keineswegs nur in „typisch weiblichen“ Branchen oder Tätigkeitsfeldern beobachten, wie die Analyse von Arbeitnehmerdaten aus über 4.000 Unternehmen zeigt.

Die Studienautorinnen Astrid Kunze und Amalia Miller gehen davon aus, dass sogenannte „Spillover-Effekte“ ausschlaggebend sind: Weibliche Führungskräfte steigern die Aufstiegschancen anderer Frauen im Unternehmen nicht nur durch aktive Beförderungsentscheidungen, sondern auch durch ihre Vorbild- und Mentorenfunktion. Mit politischen Zielvorgaben wie einer Frauenquote für Führungspositionen ließe sich demnach tatsächlich eine größere Chancengleichheit weiblicher Arbeitnehmer erreichen. Denn obwohl Frauen heute fast die Hälfte aller Erwerbstätigen in OECD-Ländern stellen, werden sie nach wie vor schlechter bezahlt als Männer und bleiben in Führungspositionen unterrepräsentiert.



Die Untersuchung macht allerdings auch deutlich, dass nicht alle Effekte, die sich aus der Erhöhung des Frauenanteils in Unternehmen ergeben, zwangsläufig positiver Natur sind. Erhöht sich der Anteil weiblicher Kollegen auf einer Hierarchieebene, sinken laut Studie wiederum die weiteren Beförderungschancen für alle Frauen auf derselben Ebene. Sind erst mehr Frauen im Unternehmen beschäftigt, verringert sich offenbar deren gezielte Förderung und ihr individueller Zugang zu weiblichen Führungskräften.


Astrid Kunze, Amalia Miller: Women Helping Women? Evidence from Private Sector Data on Workplace Hierarchies, 
IZA Discussion Paper No. 8725 (PDF)
Studie: Längere Elternzeit von Vätern hilft Müttern beim Wiedereinstieg
Einen Grund für dieses Ergebnis sehen die Autorinnen und Autoren der Studie darin, dass sich durch das Engagement des Vaters die Partnerin stärker auf ihr berufliches Fortkommen konzentrieren kann. Ob und wie Väter ihre Elternzeitwünsche umsetzen können, hängt auf betrieblicher Ebene vor allem von den direkten Vorgesetzten ab, so die Studie. Entscheidend seien des Weiteren flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit zum Home Office und eine vätersensible Betriebskultur.

Alle Ergebnisse der Untersuchung finden Sie in der Kurzfassung der Studie.

www.erfolgsfaktor-familie.de
Kurzfassung der Studie (PDF)
Neuer Monitor Familienforschung: Familienbilder in Deutschland und Frankreich
Die aktuelle Ausgabe des Monitors Familienforschung untersucht, welche Familienbilder in Deutschland und Frankreich das Familienleben prägen. Eine Vergleichsbefragung gibt Auskunft über die Einstellungen in beiden Ländern zu den Themen Kinderwunsch, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie zur partnerschaftlichen Arbeitsteilung. Der Monitor stellt diesen Ergebnissen aktuelle Daten und Informationen zu dem familienpolitischen Rahmenbedingungen gegenüber.
Monitor Familienforschung, Ausgabe 34: Familienbilder in Deutschland und Frankreich
Neue Ausgabe des Magazins Mitbestimmung der Hans-Böckler-Stiftung
Die Ausgabe 12/2014 des Magazins widmet sich der Frage: Wie kann gute Arbeit in Zeiten des digitalen Umbruchs aussehen? und betreibt Spurensuche in Sachen Datenschutz, Schichtplan-Apps, Crowdworking, IT-Branche, Netzpolitik und Industrie 4.0.

Zum Inhalt des Heftes:

Datenschutz im Akkord: Wegen der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt müssen Arbeitnehmervertreter Betriebs- und Dienstvereinbarungen fast im Akkord aushandeln. Das geht aber nur, wenn der Arbeitgeber mitspielt...

Dienstplanung per Smartphone: Mobile Anwendungen zur Personaleinsatzplanung fordern die Betriebsräte und ihre Mitbestimmung heraus. Sie müssen einen Weg finden zwischen den Bedürfnissen der Beschäftigten und dem Rationalisierungsdruck der Arbeitgeber...

So geht gute digitale Arbeit: Mit dem Strategiepapier für „Gute Arbeit in Zeiten des digitalen Umbruchs“ setzt die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di arbeitspolitische Akzente im netzpolitischen Dialog...

Wie sich Klickarbeiter organisieren: Die Amazon-Plattform „Mechanical Turk“ ist das prominenteste Beispiel für Crowdwork. Das einzige ist es nicht. Auch in Deutschland verdienen Hunderttausende ihr Geld auf Plattformen im Netz. Ein Buch bringt jetzt die Debatte voran...

Interview: "Natürlich bietet die digitale Welt Potenziale" - IG-Metall-Vorstandsmitglied Christiane Benner ist sich sicher, dass Arbeitnehmerrechte in die digitale Arbeitswelt übertragen werden können, ohne die Kreativität zu ersticken.

Was kommt nach der klassischen IT? Mit dem Trend zur Cloud sorgt sich die deutsche ITK-Branche um ihr 
Geschäftsmodell. Bei Hewlett-Packard, T-Systems und sogar SAP werden Arbeitsplätze abgebaut. Arbeitnehmervertreter berichten...

Die Revolution hat bereits begonnen: Nach dem Smartphone kommt nun die Smart Factory. Was bedeutet das für die Arbeitnehmer? Werden sie zu Handlangern der Maschinen oder zu ihren Aufsehern? Noch bleibt beim Stichwort Industrie 4.0 vieles vage. Das dürfte sich bald ändern...

Interview: "Wenn wir links gehen, gehen sie rechts" - Alexander Kirchner, Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, über sein Verhältnis zur Konkurrenzgewerkschaft der Lokführer, GDL, darüber, was die Bahnbeschäftigten brauchen und wie ein Tarifeinheitsgesetz aussehen müsste...

Lockeres Lebensgefühl: Die Programmierer von „Mein Fernbus“ oder die hippe Gemeinschaft in der Berliner Zentrale des Onlinehändlers Zalando – sie alle verzichten freiwillig auf Mitbestimmungsrechte. Ein Blick in die Start-up-Szene...

Interview: "Wie eine selbstgewählte Ersatzfamilie" - Markus Hertwig vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) an der Universität Duisburg-Essen über selbst gebastelte Arbeitnehmervertretungen ohne verbriefte Mitbestimmungsrechte.

Führungskraft führt SE-Betriebsrat: Die Gewerkschaft ver.di kritisiert die Wahlen zum SE-Betriebsrat beim Onlinehändler Zalando als Schaulaufen, bei dem sich die Kandidaten auf Englisch vorstellen mussten...

Interview: "Italien braucht eine Industriepolitik" - Maurizio Landini, Chef der italienischen Metallgewerkschaft FIOM-CGIL, über seine Alternative zur Deregulierungspolitik der Regierung Renzi...

In der Mitte der tunesischen Gesellschaft: Da funktioniert ein demokratischer Regierungswechsel ebenso wie der Widerstand gegen islamistische Zumutungen: Es ist die tunesische Zivilgesellschaft und die starke Gewerkschaft UGTT, die Tunesien so anders macht als Ägypten, Syrien...

Historischer Durchbruch: Der EGB fordert Mindeststandards für die Arbeitnehmermitbestimmung in den Aufsichts- und Verwaltungsräten aller Unternehmen, die nach europäischem Gesellschaftsrecht organisiert sind. Die einstimmig verabschiedete Resolution beendet eine jahrelange Kontroverse...

Studienabbrecher werden umworben: Der Ruf nach mehr Fach- und Führungskräften erreicht jetzt auch die Ersatzreserve der "Studienabbrecher". Politik und Kammern ebnen ihnen mit der Anerkennung von Studienjahren den Weg in die betriebliche Aus- und Fortbildung...

Aufgaben bei der Mindestlohneinführung: "Bis heute fehlt eine eindeutige Bestimmung, welche Lohnbestandteile eigentlich in den Mindestlohn eingerechnet werden dürfen", sagt Thorsten Schulten, Wissenschaftler am WSI für Arbeits- und Tarifpolitik in Europa...

Der Hoffnungsträger: Andreas Bausewein ist Erfurter Oberbürgermeister und als SPD-Landesvorsitzender in Thüringen Macher einer rot-rot-grünen Landesregierung...

Revolutionär zu Gast: Seit September 1900 lebt ein russischer Exulant in München und bildet sich in der Bayerischen Staatsbibliothek weiter. Er wechselt die Namen, um sich vor der Geheimpolizei zu verstecken. Am Ende landet er bei Lenin...

Mein Arbeitsplatz - Die Schmiedin: Gabriele Sawitzki, 59, ist Metallbaumeisterin, betreibt in Berlin die Rixdorfer Schmiede, engagiert sich in der Berufsgenossenschaft und wurde 2014 vom Berliner Senat mit einem Sonderpreis zur Unternehmerin des Jahres gekürt...
Alle Artikel der Ausgabe 12/2014
Pflegend Beschäftigte im Team – ein Orientierungsleitfaden für Führungskräfte
Mehr als zwei Millionen Menschen gelten als pflegebedürftig. Etwa zwei Drittel werden zuhause von ihren Angehörigen gepflegt. Wer berufstätig ist und pflegt, ist besonderen Belastungen ausgesetzt. Hier setzt das Projekt „Netzwerk pflegend Beschäftigte - Wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu pflegenden Angehörigen werden“ an und bietet Lösungen – für Beschäftigte und Unternehmen.
Anfang des Jahres 2013 haben die Altenheime der Stadt Mönchengladbach GmbH gemeinsam mit der Konkret Consult Ruhr GmbH das Projekt gestartet. Ziel ist eine sektorübergreifende Zusammenarbeit der teilnehmenden Unternehmen und Dienstleister aus dem Gesundheits- und Pflegebereich im Raum Mönchengladbach. Das Projekt wird durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Es orientiert sich am (Arbeits-)Alltag der pflegend Beschäftigten und soll über bisherige Ansätze, die lediglich auf Beratung und Information abzielen, hinausgehen. Damit soll die Arbeitsfähigkeit und Produktivität der pflegend Beschäftigten in den Betrieben unterstützt und der Fachkräfteverbleib in den Unternehmen gesichert werden.
Ergebnis eines Workshops mit verschiedenen Unternehmen ist ein Gesprächsleitfaden für fürsorgliche Gespräche. Fällt einer Führungskraft auf, dass ein Mitarbeiter seit geraumer Zeit müde und abgespannt zur Arbeit kommt, tritt nicht selten eine Unsicherheit auf, wie nun mit dieser Situation umzugehen ist. Spricht man es direkt an? Wie macht man das am besten, ohne direkt mit der Tür ins Haus zu fallen? Der vom Netzwerk pflegend Beschäftigte entwickelte Leitfaden gibt Führungskräften eine gute Orientierung, wie sie in einen guten Kontakt mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen treten und eine passende Gesprächsatmosphäre schaffen können.
Pflegend Beschäftigte im Team – ein Orientierungsleitfaden für Führungskräfte (PDF)
Väterorientierung in deutschen Unternehmen: Neue Umfrageergebnisse des Unternehmensnetzwerks "Erfolgsfaktor Familie"
Gemeinsam mit dem Bundesverband der Personalmanager (BPM) rief das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Herbst 2014 Personalmanagerinnen und -manager dazu auf, sich an einer Online-Befragung zum Thema Väterorientierung in deutschen Unternehmen zu beteiligen. Insgesamt nahmen 1.737 Personen aus Unternehmen verschiedener Branchen und aller Größen an der Befragung zur strategischen Bedeutung und Entwicklungstrends der Väterförderung teil. Die Befragung fand vom 30. September bis zum 10. Oktober 2014 statt.
Zentrale Ergebnisse: Rund 83 Prozent der Personalverantwortlichen haben in den vergangenen fünf Jahren festgestellt, dass die Erwartungen von Vätern mit Blick auf die Realisierung ihrer flexiblen Arbeitswünsche gestiegen sind. Und 84 Prozent erwarten, dass Väter Angebote für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zukünftig noch stärker nachfragen werden. Die Personalverantwortlichen verzeichnen Vorteile väterfreundlicher Personalpolitik: 88 Prozent der Befragten sehen positive Auswirkungen auf die Produktivität. Zudem sind sich fast alle Befragten (95 Prozent) einig, dass Unternehmen mit flexiblen Arbeitsmodellen attraktiver für qualifizierte männliche Fachkräfte sind. Die meisten Unternehmen (69 Prozent) bieten zwar bereits umfangreiche familienfreundliche Maßnahmen an. Dennoch werden sie in 6 von 10 Unternehmen häufiger von Müttern als von Vätern genutzt. Und: Mehr als die Hälfte der Unternehmen (53 Prozent) kennt "seine Väter" nicht – wobei KMU deutlich besser informiert sind als Großunternehmen. Flexible Arbeitsmodelle können die Väter nur teilweise nutzen. So bieten beispielsweise vier von zehn Unternehmen ihren männlichen Beschäftigten keine vollzeitnahen Arbeitsmodelle an. Nur ein Teil der Unternehmen (38 Prozent) ermutigt Väter, sich partnerschaftlich zu engagieren. Die Unternehmen messen den Stellschrauben einer väterfreundlichen Personalpolitik eine hohe Bedeutung bei. Die Umsetzung ist in der Praxis deutlich weniger ausgeprägt. So halten z.B. 93 Prozent der Befragten vollzeitnahe Arbeitszeitmodelle für Väter und Mütter für wichtig, tatsächlich bieten dies aber nur 58 Prozent an.
Handlungsbedarf besteht insbesondere in der Entwicklung von vollzeitnahen Arbeitszeitmodellen, der zielgerichteten Ansprache der Väter und der Förderung der Vorbildfunktion männlicher Führungskräfte, die zeigen: Vatersein und beruflicher Erfolg schließen sich nicht aus. Fazit ist: Die Unternehmen sind auf dem Weg. Fast zwei Drittel (63 Prozent) möchten in Zukunft Vätern vermehrt individuelle, flexible und mobile Arbeitsmodelle anbieten.
Einschätzung von Personalverantwortlichen zur Väterorientierung in deutschen Unternehmen. Zentrale Ergebnisse (PDF)
Studie zu Migrantinnen und Migranten in kleineren Unternehmen
In 70 Prozent der Unternehmen in Nordrhein-Westfalen werden mittlerweile auch Menschen mit Migrationshintergrund beschäftigt - deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt (62 Prozent). Und beinahe jedes zweite Unternehmen (45 Prozent) möchte seine Chancen zur Fachkräftesicherung verbessern. Allerdings geben insbesondere kleinere Unternehmen mangelnde Sprachkenntnisse der Migrantinnen und Migranten und fehlende eigene Kompetenz zum Umgang mit Vielfalt oft als Einstellungshindernis an. Dies sind Ergebnisse einer Studie zu Migrantinnen und Migranten in kleinen und mittleren Unternehmen, die das NRW-Integrationsministerium beim Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Auftrag gegeben hatte.
Die Studie trägt den Titel: „Beschäftigung von Zuwanderinnen und Zuwanderern und kulturelle Vielfalt in nordrhein-westfälischen Unternehmen“. Sie gibt Auskunft darüber, wie sich insbesondere kleinere Betriebe in Nordrhein-Westfalen auf die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen einstellen und welche Rolle Menschen mit Migrationshintergrund künftig zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zukommt.
Die Studie basiert auf einer repräsentativen Unternehmensbefragung, auf die insgesamt 1826 deutsche Unternehmen geantwortet haben. In einer erweiterten Stichprobe wurden Antworten von 612 Unternehmen in NRW einbezogen.
Studie zu Migrantinnen und Migranten in kleineren Unternehmen (PDF)
Leitfaden: Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Altenhilfe
Kaum eine Branche in Deutschland spürt die Auswirkungen des demografischen Wandels so stark wie die Altenpflege. Während die Nachfrage nach stationärer wie ambulanter Versorgung ständig zunimmt, sehen sich die Einrichtungen und Dienste schon heute mit einem zunehmenden Mangel an Fachkräften konfrontiert.
Die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie spielt bei diesen Herausforderungen heute und auch zukünftig eine entscheidende Rolle. Der neue Leitfaden „Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Altenhilfe“ gibt Einblicke aus der Praxis für die Praxis.

Die Broschüre geht auf folgende Themenschwerpunkte ein:
- Familienbewusste Arbeitszeiten - Verlässlichkeit und Flexibilität
- Unterstützung bei der Kinderbetreuung - Verlässlichkeit für Eltern und Kinder
- Wiedereinstieg, Aus- und Weiterbildung - Fachkräfte halten, Potentiale erschließen
- Beruf und Pflege von Angehörigen - Entlastung schaffen.
Leitfaden: Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Altenhilfe (PDF)
Leitfaden: Frauen in Führungspositionen - Erfolgreiche Unternehmensführung im Mittelstand
Mit der aktuellen Diskussion um die anhaltende Unterrepräsentanz von Frauen in Spitzenpositionen der Wirtschaft und die Einführung einer Frauenquote in Aufsichtsräten und Vorständen ist das Arbeitspotenzial von Frauen wieder stärker in den Fokus von Politik und Wirtschaft gerückt.
Die Thematisierung des Fachkräftemangels in der öffentlichen Diskussion führt insbesondere im Mittelstand dazu, dass aktuell überdurchschnittlich viele Frauen vor allem im mittleren Management zu finden sind. Ob diese jungen Frauen in Führungspositionen bleiben bzw. ihr Potenzial für Spitzenpositionen genutzt wird, hängt davon ab, wie sehr es gelingt, sie mit attraktiven Arbeitsbedingungen und gezielten Maßnahmen der Karriereförderung an das Unternehmen zu binden.
Der vorliegende Leitfaden stellt konzeptionelle Überlegungen, leicht anwendbare Instrumente zu verschiedenen personalwirtschaftlichen Handlungsfeldern sowie erfolgreiche Beispiele aus der Praxis vor. Er liefert Anregungen und konkrete Tipps für die Gestaltung einer chancengleichen und familienfreundlichen Unternehmensführung im Betrieb.
Leitfaden Frauen in Führungspositionen - Erfolgreiche Unternehmensführung im Mittelstand (PDF)
Neue DIW-Studie "Vereinbarkeit von Beruf und Familie von Paaren mit nicht schulpflichtigen Kindern - unter spezieller Berücksichtigung der Erwerbskonstellation beider Partner"
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein zentrales familienpolitisches Thema und spielt auch in der Familienforschung eine immer größer werdende Rolle. Die aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung – im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) – setzt hier einen ungewohnten Schwerpunkt. Sie konzentriert sich auf Paare und Familie von noch nicht schulpflichtigen Kindern. Erstmals werden dabei auch Daten über die Paar bzw.- Haushaltskonstellation inklusive deren Erwerbstätigkeit berücksichtigt.
So zeigt die Studie beispielsweise, welche Mütter welchen Erwerbsumfang für sich selbst und welche Erwerbskonstellation sie gemeinsam mit ihrem Partner wählen. Zudem kann die mütterliche und partnerschaftliche Erwerbskonstellation nach Merkmalen wie z.B. Bildung oder der Stellung im Beruf differenziert werden. Auch nennt die Studie Gründe für die Nichtrealisierung bestimmter Arbeitszeitwünsche. Dabei werden vor allem Arbeitsplatzmerkmale wie Arbeitszeiten und Familienfreundliche Angebote etwa zur Kinderbetreuung berücksichtigt.
Die Studie untersucht zudem, ob eine partnerschaftliche Aufteilung der Kinderbetreuung, in Form von erhöhtem Betreuungsengagement des Vaters oder eine familienfreundliche Arbeitsumgebung, mit einer höheren Zufriedenheit der Partner verbunden ist.
Da die Vereinbarkeit von Familie und Beruf insbesondere für Mütter und Väter mit jungen Kindern von großer Relevanz ist, betrachtet die Studie vor allem Situationen von Müttern und Vätern jeweils in der Abhängigkeit des Alters ihres jüngsten Kindes.
Grundlage des Berichts sind Daten der Längsschnittstudie „Familien in Deutschland - FiD“. Dabei werden wie Befragungswellen von 2010, 2011, 2012 und 2013 analysiert. Es handelt sich um Mütter und Väter, deren jüngstes Kind maximal
das sechste Lebensjahr erreicht hat.
Die komplette Studie zum kostenlosen Download
Broschüre "Neue Wege im Gesundheits- und Pflegebereich"
Die Broschüre "Neue Wege im Gesundheits- und Pflegebereich - Innovative Ansätze zur Arbeitsmarktintegration, interkulturellen Öffnung und Fachkräftesicherung" zeigt am Beispiel von sieben XENOS-Projekten, wie es gelingen kann, benachteiligte (junge) Menschen für Berufe in der Gesundheitswirtschaft zu interessieren und zur Aufnahme einer Ausbildung oder Beschäftigung in diesem Bereich zu motivieren. Darüber hinaus werden unterschiedliche Ansätze der Projekte zur interkulturellen Öffnung der Gesundheitsbranche dargestellt. Der Anriss gesellschaftspolitischer Themen und der dazu passenden XENOS-Ansätze findet sich in dieser Broschüre ebenso wie detaillierte Projektprofile. Neben der Verbreitung guter Ideen wollen die Herausgeber/ -innen von XENOS Panorama Bund mit dieser Broschüre bei potenziellen Transfernehmern wie Jobcenter, Schulen, Unternehmen, Einrichtungen der Gesundheitsbranche, politischen und sozialen Akteuren, das Interesse an den transferfähigen Produkten der Projekte wecken, die in den Projektdarstellungen explizit zu finden sind. Durch verschiedene Interviews und der Präsentation von "Erfolgsstories" lockert Autorin Elke Biester den Stoff zusätzlich auf.
Zum Download der Broschüre
Leitfaden: Familienbewusste Personalpolitik für Väter - so funktioniert's
Der moderne Vater von heute ist familienorientiert. Neben der Arbeit bringt er sich aktiv in die Betreuung und Erziehung der Kinder ein. Der Leitfaden „Familienbewusste Personalpolitik für Väter“ bietet viele gute Beispiele und Tipps für Unternehmen, um Vätern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern.
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für immer mehr Väter ein wichtiges Thema. Arbeitgeber, die Väter mit familienfreundlichen Angeboten unterstützen, können sich deshalb einen handfesten Wettbewerbsvorteil verschaffen, um Fachkräfte zu binden. Der Leitfaden „Familienbewusste Personalpolitik für Väter“ erklärt, wie Arbeitgeber Vätern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern können und inwiefern sie davon profitieren. Der Leitfaden gibt Antworten auf die Fragen: Was bedeutet Väterorientierung im Unternehmen? Warum fühlen sich Väter durch bisherige
familienfreundliche Maßnahmen nicht angesprochen? Wie können Unternehmen eine väterorientierte Personalführung praktisch umsetzen? Welchen Nutzen hat ein Unternehmen davon?
 Sechs Kapitel geben einen Überblick darüber, was sich Väter wünschen und warum Unternehmen von einer väterfreundlichen Personalpolitik profitieren. Sie informieren anhand der Themen Elternzeit, Arbeitsbedingungen, Kommunikation/Kultur und Serviceangebote, was Unternehmen tun können, um ihre Angebote auf Väter zuzuschneiden. Der Leitfaden endet mit einem praktischen Fünf-Schritte-Vorgehen auf dem Weg zum väterorientierten Unternehmen.

Leitfaden: Familienbewusste Personalpolitik für Väter - so funktioniert's (PDF)
Broschüre "Anwältin und Mutter-klar geht das!"
Anwältin und Mutter – klar geht das!“ Diese eindeutige Aussage ist das Ergebnis einer Umfrage der Arbeitsgemeinschaft Anwältinnen im deutschen Anwaltsverein an Rechtsanwältinnen, ob und wie Kinder und Anwaltstätigkeit in Einklang zu bringen sind. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehört zu den größten gesellschaftspolitischen Herausforderungen dieser Zeit und ist in hohem Maße bedeutend für die Beschäftigungs- und Sozialpolitik in Europa, aber auch für die positive Entwicklung einer ausgewogenen Familienkultur. Der erfolgreiche Balanceakt zwischen den verschiedenen Lebensbereichen ist unverzichtbar für das Wirtschaftswachstum und die (internationale) Wettbewerbsfähigkeit.
Broschüre "Anwältin und Mutter-klar geht das!" (PDF)
Frauen. Karriere? Gestaltung! Lernen für das Unternehmen der Zukunft
SozialwissenschaftlerInnen des Instituts für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. - ISF München analysierten die aktuellen Karrierebedingungen und -mechanismen für Frauen und erarbeiten gemeinsam mit verschiedenen Unternehmen Best Practice-Modelle. Resultierend aus dieser 5jährigen Arbeit hat das Projekt nun die Handlungsbroschüre "Frauen in Karriere" herausgegeben.
In der Broschüre wird aufgezeigt, welche Impulse von diesem Projekt ausgegangen sind und welche Erkenntnisse durch die Arbeit mit dem Thema gewonnen wurden. Verschiedene Unternehmen spiegeln Erfahrungen zum Thema Frauenkarriere aus ihrer Sicht und legen Positionen dar. Außerdem erhält man Einblicke in die Analysen, Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen aus wissenschaftlicher Sicht.
Frauen. Karriere?
"Nur Mut!"
Viele Männer wünschen sich mehr Familienzeit. Die Ergebnisse der 361° A.T. Kearney-Studie „Nur Mut!“ belegen jedoch, dass bisher weniger als die Hälfte aller Väter familien-freundliche Leistungen in Anspruch genommen haben.
Grund dafür: Noch immer stehen ihren Wünschen und Bedürfnissen nach Neuerleben der Familie tradierte Rollen bilder und väterfeindliche Unternehmenskulturen gegenüber.
"Nur Mut!"
Best Practice - Leitfaden für den Wiedereinstieg nach Elternzeit/Beurlaubung und Pflege von Angehörigen am Universitätsklinikum Freiburg
Der vorliegende Leitfaden unterstützt den strukturierten Wiedereinstieg. Eine geregelte Vorgehensweise gibt den Beschäftigten Vertrauen und die Sicherheit, im Klinikum wieder erwünscht zu sein. Für Vorgesetzte stellt er eine gute Grundlage für ihre Personalplanung dar.
Leitfaden für den Wiedereinstieg nach Elternzeit/Beurlaubung und Pflege von Angehörigen am Universitätsklinikum Freiburg
Beschäftigte im Spagat zwischen Familie und Beruf
Seit 1994 befragt das LIA.nrw regelmäßig Beschäftigte in NRW zu ihrer Situation am Arbeitsplatz. Dadurch können Entwicklungsverläufe, z. B. für arbeitsbedingte Belastungen und deren Auswirkungen, erkannt und aufgezeigt werden. In der aktuellen Befragung wurde insbesondere die Vereinbarkeit von Familie und Beruf thematisiert. Einen Vorgeschmack auf die Ergebnisse der Befragungsstudie sowie Anregungen für Maßnahmen zur Verbesserung der Situation gibt die neue Ausgabe von LIA.fakten "Beschäftigte im Spagat zwischen Familie und Beruf".
Beschäftigte im Spagat zwischen Familie und Beruf
Studie "Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Altenpflegeeinrichtungen"
Um dem Fachkräftemangel erfolgreich zu begegnen, setzen Altenpflegeeinrichtungen einer aktuellen Erhebung zufolge zunehmend auf Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Die gemeinsame Untersuchung des Netzwerkbüros "Erfolgsfaktor Familie", des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste und der Universität Kiel basiert auf den Angaben von rund 350 Dienstleistern.
Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Altenpflegeeinrichtungen
Mit Home-Office-Modellen Familie und Beruf gut vereinbaren
In der Veröffentlichung des BMFSFJ sind Fakten, Vorteile, Herausforderungen und Tipps anschaulich dargestellt. Checklisten zeigen Ihnen, welche Tätigkeiten sich für das Arbeiten im Home-Office eignen und welche Aspekte Beschäftigte und Vorgesetzte berücksichtigen sollten, damit beide Seiten zufrieden sind. Dr. Jutta Rump, geschäftsführende Leiterin des Instituts für Beschäftigung und Employability, erläutert im Interview, welche Voraussetzungen Beschäftigte mitbringen müssen, damit ein Home-Office-Modell funktioniert und was Führungskräfte berücksichtigen sollten.
Mit Home-Office-Modellen Familie und Beruf gut vereinbaren
Familienarbeitszeit – Wirkungen und Kosten einer Lohnersatzleistung bei reduzierter Vollzeitbeschäftigung
Das DIW Berlin wurde von der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Hans-Böckler-Stiftung beauftragt, zu untersuchen, wie die Einführung einer solchen Leistung die Erwerbsentscheidungen von Müttern und Vätern verändern könnte und welche fiskalischen Kosten diese Lohnersatzleistung hätte. Dabei werden verschiedene Varianten analysiert, die sich in Bezug auf die Bedingungen für die Inanspruchnahme bzw. der Gestaltung der Lohnersatzrate unterscheiden.
Familienarbeitszeit – Wirkungen und Kosten einer Lohnersatzleistung bei reduzierter Vollzeitbeschäftigung
Familienbewusste Arbeitszeiten - Leitfaden für die praktische Umsetzung von flexiblen, familienfreundlichen Arbeitszeitmodellen
Der Leitfaden "Familienbewusste Arbeitszeiten" bietet Unternehmensverantwortlichen Hilfestellung bei der Umsetzung einer familienbewussten Arbeitszeitgestaltung, gibt zahlreiche Tipps aus der Praxis und beinhaltet relevante rechtliche Aspekte. Anhand von zehn Unternehmensporträts und Interviews mit Personalverantwortlichen wird aufgezeigt,worauf es bei der Einführung flexibler Arbeitszeitmodelle ankommt und wie diese bereits erfolgreichin Unternehmen genutzt werden.
Familienbewusste Arbeitszeiten - Leitfaden für die praktische Umsetzung von flexiblen, familienfreundlichen Arbeitszeitmodellen
Dossier Müttererwerbstätigkeit
Wann arbeiten Mütter nach Geburt eines Kindes wieder, in welchem Umfang tun sie dies und welche Entwicklungen lassen sich in den letzten Jahren beobachten? Antworten auf diese Fragen liefert das aktualisierte Dossier "Müttererwerbstätigkeit", das Prognos im Auftrag des Bundesfamilienministeriums erstellt hat. Die aktuellen Auswertungen des Mikrozensus sowie verschiedener Studien zeigen deutlich, dass die Zahl der Mütter, die arbeiten sowie deren Wochenarbeitsstunden kontinuierlich gestiegen sind. Darüber hinaus kehren immer mehr Mütter nach der Geburt eines Kindes früher zurück in den Beruf.
Das Dossier ist Teil des Projektes „Geschäftsstelle des Zukunftsrats Familie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ (PL: Anna-Marleen Plume).
Dossier Müttererwerbstätigkeit
DGB Broschüre - Teilzeit als Option der Lebenslaufgestaltung
Teilzeit ist und bleibt als individuelle Arbeitszeitoption unverzichtbar und wird vor allem von Frauen mit Fürsorgeaufgaben zur Vereinbarkeit von Erwerbs- und Fürsorgetätigkeit genutzt. Auch als ein Instrument bei der Gestaltung im Lebensverlauf spielt Teilzeit eine wichtige Rolle. Damit können wechselnden Zeitanforderungen der Beschäftigten über den ganzen Lebensverlauf berücksichtigt werden.
Teilzeit als Option der Lebenslaufgestaltung
Leitfaden zum „7/7-Arbeitszeitmodell“ - Ein innovativer Versuch für eine bessere Work-Life-Balance in der stationären Altenpflege
Der Leitfaden der DSG bietet an innovativen Modellen der Arbeitszeitgestaltung Interessierten einen tiefgehenden Einblick in die grundsätzlichen Überlegungen und Erfahrungen mit dem „7/7-Arbeitszeit-Modell“ für Pflegekräfte, auch unter Gesundheits-Aspekten. Darüber hinaus beinhaltet der Leitfaden wertvolle Handlungshilfen für die Umsetzung in den eigenen Pflegeeinrichtungen der
Leitfaden zum „7/7-Arbeitszeitmodell“ - Ein innovativer Versuch für eine bessere Work-Life-Balance in der stationären Altenpflege
So sag ich’s meinen Vorgesetzten
Elternzeit, Wiedereinstieg und flexible Arbeitsmodelle erfolgreich vereinbaren

Dieser Leitfaden soll Unterstützung bei einer einvernehmlichen Gestaltung von familienbewussten Arbeitsbedingungen im betrieblichen Alltag geben. Individuelle rechtliche Auskünfte oder eine weitergehende rechtliche Beratung kann und soll er nicht leisten. Dazu wenden Sie sich an die Personalabteilung oder den Betriebsrat Ihres Unternehmens.
So sag ich’s meinen Vorgesetzten
Geht doch! - Das Magazin von "Erfolgsfaktor Familie"
Wie können Arbeitgeber berufstätige Eltern mit betrieblicher Kinderbetreuung unterstützen? Wie Unternehmen dabei erfolgreich vorgehen, zeigt die zweite Ausgabe des Magazins „Geht doch!“ von "Erfolgsfaktor Familie". Hier erfahren Sie außerdem, welche Chancen eine Teilzeitausbildung Beschäftigten und Arbeitgebern bietet, und warum die Generation der neuen Väter keine Kompromisse mehr eingehen möchte.
Geht doch!
Vielfalt, Chancengleichheit und Inklusion - Diversity Management in öffentlichen Verwaltungen und Einrichtungen
Die Broschüre richtet sich speziell an öffentlichen Verwaltungen und Einrichtungen und gibt Impulse für die Alltagspraxis – auf ihrem Weg zu vielfältigen, offenen und inklusiven Institutionen.
Vielfalt, Chancengleichheit und Inklusion - Diversity Management in öffentlichen Verwaltungen und Einrichtungen
Fortschrittsbericht 2013 zum Fachkräftekonzept der Bundesregierung
Der zweite Fortschrittsbericht zum Fachkräftekonzept stellt die Entwicklungen des vergangenen Jahres dar und identifiziert den weiteren Handlungsbedarf.
Fortschrittsbericht 2013 zum Fachkräftekonzept der Bundesregierung
Alleinerziehende unter Druck - Rechtliche Rahmenbedingungen, finanzielle Lage und Reformbedarf
Obwohl in Deutschland immer weniger Kinder geboren werden, wächst eine Familienform seit Jahrzehnten beständig: die Ein-Eltern-Familie. 1,6 Millionen Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern gibt es derzeit, ein Viertel mehr als 1996. Das ist mittlerweile jede fünfte Familie. Die Politik berücksichtigt ihre Lebenssituation mit der besonderen Belastung durch Beruf, Erziehung und Haushalt jedoch zu wenig: Sowohl im Unterhaltsrecht als auch im Steuer- und Sozialrecht haben Reformen der vergangenen zehn Jahre den finanziellen Druck auf Alleinerziehende verschärft. Das belegt eine neue Studie der Juraprofessorin Anne Lenze von der Hochschule Darmstadt im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.
Alleinerziehende unter Druck - Rechtliche Rahmenbedingungen, finanzielle Lage und Reformbedarf
Die Rush-Hour des Lebens
Junge Menschen sind herausgefordert, Berufseinstieg, Karriere, Partnerschaft, Familiengründung und Elternschaft miteinander zu vereinen. Und das binnen weniger Jahre, die zur Rush-Hour des Lebens werden. Das überfordert viele. So entscheiden sie sich entweder für die Karriere oder die Familie. Das muss sich ändern, wenn die Geburtenrate wieder steigen soll. Wie das klappen kann – davon mehr in dem Heft von A.T. Kearney 361°.
Die Rush-Hour des Lebens
Unternehmen Kinderbetreuung - Praxisleitfaden für die betriebliche Kinderbetreuung
Der Praxisleitfaden bietet Anregungen und Orientierung für Unternehmen, die ihre Beschäftigten bei der Kinderbetreuung unterstützen wollen: Die verschiedenen Modelle betrieblich unterstützter Kinderbetreuung werden dargestellt und mit anschaulichen Praxisbeispielen illustriert.
Unternehmen Kinderbetreuung - Praxisleitfaden für die betriebliche Kinderbetreuung
HR-Report 2012/2013. Schwerpunkt Mitarbeiterbindung
Der demografische Wandel zeigt Wirkung: Führungskräfte machen die Förderung einer nachhaltigen Unternehmenskultur zu ihrem wichtigsten HR-Thema, direkt gefolgt von der Mitarbeiterbindung. Durch ein gutes Betriebsklima werden Mitarbeiter im Zuge des zunehmenden Fachkräftemangels am ehesten gehalten.
Dies ist das Ergebnis des neuen HR-Reports 2012/2013 des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE) und der Hays AG. In diesem Jahr beteiligten sich 714 Entscheider aus Deutschland (60 %), der Schweiz (25 %) und Österreich (13 %). Den Schwerpunkt des Reports bildet das Thema Mitarbeiterbindung.
HR-Repo R t 2012/2013 Schwerpunkt Mitarbeiterbindung
IAB-Betriebspanel Nordrhein-Westfalen
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit führt jährlich eine bundesweite Arbeitgeberbefragung durch. Das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium finanziert dabei eine auf NRW bezogene Sondererhebung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Für das IAB-Betriebspanel werden über 1.500 Arbeitgeber zur Beschäftigungssituation in ihrem Betrieb befragt.

Mit dem IAB-Betriebspanel liegt eine wichtige und repräsentative Informationsquelle zur Struktur und Entwicklung von Betrieben und Beschäftigten vor. Die mit dem IAB-Betriebspanel Nordrhein-Westfalen gewonnenen Ergebnisse verbessern wesentlich die Informationsbasis, die von amtlichen statistischen Daten geboten wird, da die Grundgesamtheit des IAB-Betriebspanels Nordrhein-Westfalen alle Betriebe umfasst, die mindestens einen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben. Damit ist das IAB-Betriebspanel Nordrhein-Westfalen wesentlich breiter angelegt als andere betriebsbezogene Datenquellen, die sich vielfach nur auf ausgewählte Bereiche der Wirtschaft (z. B. Produzierendes Gewerbe) oder auf Betriebe ab einer bestimmten Größe (z. B. mit mindestens 20 Beschäftigten) beschränken.
IAB-Betriebspanel. Chancengleichheit. Frauen und Männer in den Betrieben Nordrhein-Westfalens.
Die Zukunft der Arbeitswelt - Auf dem Weg ins Jahr 2030
Die Studie befasst sich mit der Zukunft der Arbeitswelt bis zum Jahr 2030 vor dem Hintergrund der demografischen Trends und dessen Effekte auf die sozialen Sicherungssysteme, aber auch der wirtschaftlichen Entwicklung und der Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und in den Unternehmen selbst. Die Robert Bosch Stiftung hat das Projekt „Die Zukunft der Arbeitswelt“ in enger Zusammenarbeit mit Frau Professor Dr. Jutta Rump, Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability der Hochschule Ludwigshafen, einberufen. Zu erwartende Veränderungen in der Arbeitswelt werden aus verschiedenen Perspektiven diskutiert.
Die Zukunft der Arbeitswelt - Auf dem Weg ins Jahr 2030
Meinungen und Einstellungen der Väter in Deutschland
Im Auftrag der Gruner und Jahr AG & Co KG hat forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH eine repräsentative Befragung zum Thema „Väter in Deutschland“ durchgeführt. Herausgefunden werden sollte u.a., wie die Väter ihre eigene Vaterrolle sehen, wie sich ihre Lebenssituation seit der Geburt des Kindes geändert hat und wiesich Familie und Beruf vereinbaren lassen.
Meinungen und Einstellungen der Väter in Deutschland
Erfolgsfaktoren und Barrieren für karriereorientierte Migrantinnen
Etwa 8 Millionen Frauen in Deutschland haben einen Migrations­­hinter­­grund. Sie bilden ein großes Potential für die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft. Migrantinnen verfügen mit ihrem speziellen Know-how sowie Sprach- und Kultur­kompe­ten­zen über besondere Qualifikationen, von denen Wirtschaft und Wissen­schaft profitieren können. Schon heute leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Unter­nehmens­vielfalt und Integration sowie zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Den­noch müssen Migrantinnen viele Hürden auf ihrem Karriereweg be­wältigen.
Erfolgsfaktoren und Barrieren für karriereorientierte Migrantinnen - Abschlussbericht des Forschungsprojektes „ Migrantinnen in Führungspositionen: Erfolgsfaktoren auf dem Weg an die Spitze “
Was tun wenn Frauen die Familie ernähren. Tipps und Anregungen für betriebliche Interessenvertretungen
Die Broschüre "Was tun wenn Frauen die Familie ernähren. Tipps und Anregungen für betriebliche Interessenvertretungen" ist erschienen und bietet Handlungsempfehlungen für Gewerkschaften, Betriebe und Verwaltung, wie gleiche Chancen für Frauen und Männer geschaffen werden können. Im Mittelpunkt stehen Familienernährerinnen - in welchen Branchen arbeiten sie und unter welchen Bedingungen sind sie dort beschäftigt? Die Broschüre kann über den DGB Bestellservice bestellt werden.
Was tun wenn Frauen die Familie ernähren. Tipps und Anregungen für betriebliche Interessenvertretungen
Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Ergebnisse des Mikro­zensus 2012
Das Statistisches Bundesamt veröffentlich neue Daten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ein harmonisches Familien­leben mit einem erfüllten Berufsleben unter einen Hut zu bringen, ist für viele Frauen und Männer eine alltägliche Heraus­forderung. Dabei werden die individuellen Entscheidungen für oder gegen eine Berufs­tätigkeit von äußeren Rahmen­bedingungen geprägt: Die ökonomische Situation eines Haushalts, aber auch Kinder­betreuungs­plätze und Teilzeit­arbeits­möglichkeiten spielen eine Rolle. Dies alles führt zu vielfältigen Lösungen und unterschiedlichen Lebens­modellen. Dabei gibt es sowohl geschlechts­spezifische als auch regionale Unterschiede und Gemein­samkeiten.
Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Ergebnisse des Mikro­zensus 2012
Familienernährerinnen auf dem Arbeitsmarkt
Die dritte Schwerpunktpublikation des Projekts "Familienernährerinnen" fasst Ergebnisse einer wissenschaftlichen Untersuchung zusammen, die vom Projekt „Familienernährerinnen“ in Kooperation mit Svenja Pfahl und Dietmar Hobler vom Forschungsinstitut SowiTra und Dr. Tanja Schmidt, Sozialforschung, Berlin durchgeführt wurde. Die Broschüre „Familienernährerinnen auf dem Arbeitsmarkt“ bietet vertiefte Informationen über die Arbeitssituation von Familienernährerinnen und über Branchen, in denen sie beschäftigt sind.
Schwerpunktpublikation III - Familienernährerinnen auf dem Arbeitsmarkt
Willkommenskultur – ein Leitfaden für Unternehmen
Die neue BDA-Broschüre "Willkommenskultur - Ein Leitfaden für Unternehmen" zeigt mit Praxisbeispielen unternehmerische Handlungsmöglichkeiten für einen Beitrag zur Etablierung einer Willkommenskultur für ausländische Fachkräfte in Deutschland auf.

Dass bereits viele Unternehmen aktiv sind, um sich ihre Fachkräfte - auch über die Ländergrenzen hinaus - zu sichern, wird in dem Leitfaden deutlich. Doch das Engagement der Unternehmen reicht nicht aus. Notwendig ist eine Willkommenskultur in der Gesellschaft insgesamt.
Willkommenskultur – ein Leitfaden für Unternehmen
Zwischenbilanz Ganztagsgrundschulen: Betreuung oder Rhythmisierung?
Das Gutachten zum Thema „Zwischenbilanz Ganztagsgrundschulen: Betreuung oder Rhythmisierung?" ist das fünfte in einer neuen Reihe von kompakten Gutachten des von der vbw initiierten Aktionsrats Bildung. Die Reihe greift konkrete bildungspolitische Einzelthemen auf und begegnet stärker als bisher den Herausforderungen in der Praxis mit gezielten Lösungsansätzen.
Zwischenbilanz Ganztagsgrundschulen: Betreuung oder Rhythmisierung?
Leitfaden zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege für Unternehmen
Die Pflege eines Angehörigen mit der Berufstätigkeit zu vereinbaren ist eine Herausforderung. Doch es gibt neben den Möglichkeiten, die Leistung eines Pflegedienstes oder der Tagespflege in Anspruch zu nehmen, auch Möglichkeiten der kurzzeitigen oder längerfristigen Freistellung von der Arbeit, um die häusliche Pflege zu organisieren.

Im Leitfaden zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf für Unternehmen erfahren Sie etwas über Instrumente, welche die Vereinbarkeit erleichtern können.
Leitfaden zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege für Unternehmen
DER MANN 2013: Arbeits- und Lebenswelten - Wunsch und Wirklichkeit
Die große deutsche Männer-Studie wurde von BILD der FRAU im Rahmen der Studienreihe „BILD der FRAU-Frauenbilder" veröffentlicht. Das Institut für Demoskopie Allensbach hat in einer repräsentativen Studie Männer und Frauen in Deutschland zum Rollenverständnis von Männern, Arbeitsteilung der Geschlechter in Bezug auf Partnerschaft, Beruf und Familie und zur Gleichberechtigung der Frau interviewt. Befragt wurden ein repräsentativer Querschnitt von 947 Männern im Alter von 18 bis 65 Jahren, sowie als Vergleichsgruppe 546 altersgleiche Frauen.
DER MANN 2013: Arbeits- und Lebenswelten - Wunsch und Wirklichkeit
Studie Ganztagsschulen in Deutschland 2013
Fast jeder dritte Schüler geht in Deutschland ganztags zur Schule. Im Schuljahr 2011/12 nutzten 2,3 Millionen Kinder und Jugendliche Ganztagsangebote. Das sind 30,6 Prozent aller Schüler. Ein Schuljahr zuvor hatte dieser Anteil 28,1 Prozent betragen. Trotz dieser Steigerung liegt das Angebot weit unterhalb der Nachfrage der Eltern nach Ganztagsplätzen. Die bundesweite Statistik sagt jedoch nur wenig über den Schulalltag in den einzelnen Bundesländern. Denn während in Sachsen fast 80 Prozent der Schüler ganztags zur Schule gehen, sind es in Bayern nur gut elf Prozent.
Ganztagsschulen in Deutschland – eine bildungsstatistische Analyse
Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2013
Mit seiner vierten Befragung von Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern oder Personalverantwortlichen deutscher Unternehmen zur Verbreitung familienfreundlicher Maßnahmen in den Betrieben seit 2003 zeichnet das Institut der deutschen Wirtschaft Köln ein detailliertes Bild, wie verbreitet eine familienbewusste Personalpolitik in der deutschen Wirtschaft ist.
Der „Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2013“ kann auf diese Weise die Entwicklung des Stellenwerts nachzeichnen, den die hiesigen Unternehmen dem Thema Familienfreundlichkeit in Deutschland seit zehn Jahren einräumen.
Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2013
Im Takt? - Gestaltung von flexiblen Arbeitszeitmodellen
Die Publikation der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) stellt Arbeitszeitmodelle vor, die die Ziele des Arbeitszeitschutzes illustrieren. Erläutert werden u.a. die Voraussetzungen für die Einführung des jeweiligen Modells und dessen Vor- und Nachteile.
Im Takt? - Gestaltung von flexiblen Arbeitszeitmodellen
Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen in Deutschland
Familiengerechte Arbeitsbedingungen werden in Deutschland nicht nur per Gesetz reguliert, sondern vor allem auch durch Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen. Auf der Basis einer Auswertung der wichtigsten 110 Tarifverträge sowie der WSI-Betriebsrätebefragung 2011 wird in diesem Diskussionspapier analysiert, in welchem Maße auf tariflicher und betrieblicher Ebene in den letzten Jahren eine Zunahme von kollektiven Regelungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Deutschland zu beobachten ist, zu welchen Themen neue Regelungen vereinbart wurden und welche Motive zum Abschluss der Regelungen führten.
Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen in Deutschland
Kompendium zum U3-Ausbau. Gute Beispiele aus der Praxis
Am 01. August 2013 trat der Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr in Kraft. Der Deutsche Städtetag hat einige innovative Beispiele aus verfügbaren Unterlagen recherchiert und zusammengestellt. Die ausgewählte Zusammenstellung von Beispielen guter Praxis soll unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und Anregungen zum weiteren Ausbau der Kinderbetreuung unter 3 Jahren geben. Dabei haben wir besonderen Wert auf kurzfristig realisierbare Lösungsansätze gelegt.
Ausbau der Kindertagesbetreuung für Kinder unter 3 Jahren
Geburten und Kinderwünsche in Deutschland
Unter dem Titel "Geburten und Kinderwünsche in Deutschland - Bestandsaufnahme, Einflussfaktoren und Datenquellen" veröffentlichen das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut, das Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik (Münster) sowie die Universitäten Köln und Duisburg-Essen die erste der beiden im Modul Fertilität der Gesamtevaluation geplanten Studien (Teilstudie a). Forscherinnen und Forscher der genannten Institute untersuchen, wie die ehe- und familienbezogenen Leistungen und Maßnahmen auf das Geburtenverhalten in Deutschland wirken und welche sonstigen Faktoren die Entscheidung zu (weiteren) Kindern beeinflussen. Der Bericht schildert die Faktenlage zu Fertilität, Kinderwünschen und Bevölkerungsentwicklung und bietet einen aktuellen Überblick über den Stand der deutschen wie internationalen Forschung zu den Einflussfaktoren der Fertilität.
Geburten und Kinderwünsche in Deutschland: Bestandsaufnahme, Einflussfaktoren und Datenquellen
Vereinbarkeit von Beruf und Familie in deutschen Krankenhäusern
Die Prognos AG hat im Auftrag der berufundfamilie gGmbH eineBefragung von Krankenhausleitungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie durchgeführt. 150 deutsche Krankenhäuser wurden nach ihren aktuellen sowie erwarteten Problemen bei der Stellenbesetzung, der Bedeutung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die Bekämpfung des Fachkräftemangels, ihren familienbewussten Aktivitäten sowie den Hürden und Blockaden dabei befragt. Die Ergebnise weisen nicht nur den Weg für Kliniken, sondern liefern wichtige Erkenntnisse für alle Arbeitgeber: Woran scheitern ihre familienbewussten Bemühungen, was bringt Erfolge?
Vereinbarkeit von Beruf und Familie in deutschen Krankenhäusern
Fachkräfte sichern! Landesinitiative zur Fachkräftesicherung – Nordrhein-Westfalen handelt.
Über die Landesinitiative zur Fachkräftesicherung informiert eine neue Broschüre des Arbeitsministeriums. Die Publikation gibt einen Überblick über die Aktivitäten und stellt erfolgreiche Projekte vor, die bereits ihre Arbeit aufgenommen haben. Die Herausforderung der Fachkräftesicherung lässt sich nur gemeinsam mit den Sozialpartnern meistern. Führende Vertreter aus Wirtschaft und Politik ziehen in Interviews eine erste Zwischenbilanz und zeigen Schwerpunkte für weiteres Handeln auf. Mit der Landesinitiative stellt sich die Landesregierung einer zentralen Zukunftsaufgabe und unterstützt präventiv die nachhaltige Sicherung von Fachkräften. Schon jetzt sind erste Engpässe zu verzeichnen und es bedarf gemeinsamer Anstrengungen, um für den zukünftig zu erwartenden Fachkräftemangel gewappnet zu sein.
Fachkräfte sichern! Landesinitiative zur Fachkräftesicherung – Nordrhein-Westfalen handelt.
Vätermonate in Sachsen - ein Erfolgsmodell
Im Auftrag des sächsischen Sozialministeriums hat die Prognos AG eine Studie zum Thema "Vätermonate in Sachsen - ein Erfolgsmodell" erstellt. Die Studie ermittelt, wie stark Männer sich in der Familie engagieren und wie dringend ihre Probleme bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind. Die Ergebnisse zeigen ein widersprüchliches Bild: Auf der einen Seite belegen zahlreiche Umfragen und Studien, dass die jüngeren, Väter nicht mehr bloß die Rolle des Ernährers und Geldverdieners, sondern auch die Rolle des Erziehers und Pflegers übernehmen wollen. Auf der anderen Seite arbeiten nur 7 % der erwerbstätigen Männer zwischen 25 und 59 Jahren Teilzeit.
Vätermonate in Sachsen – ein Erfolgsmodell
Zugänge zu familienunterstützenden Angeboten im Horizont sozialer Ungleichheiten und institutioneller Kontexte
Im politischen Raum wird dem Bereich „Familienpolitik" eine hohe Bedeutung beigemessen. In politischen Zukunftsentwürfen nimmt die Familie eine zentrale Stellung ein. Gemessen an dieser Bedeutung fehlt es allerdings an einer ausreichenden empirischen Wissensgrundlage. Vor diesem Hintergrund stellen auch empirisch fundierte, lokale Fallstudien über die Betreuungssituation, die frühkindlichen Bildungsangebote, die Leistungen der Eltern- und Familienbildung oder auch die familienunterstützenden Dienstleistungen einen Beitrag zur Verbesserung der empirischen Wissensgrundlage dar.
Zugänge zu familienunterstützenden Angeboten im Horizont sozialer Ungleichheiten und institutioneller Kontexte
Management und Teilzeitarbeit - Wunsch und Wirklichkeit
Teilzeitarbeit in Führungsetagen ist eine Ausnahme – auch wenn das Thema Arbeitszeitreduzierung in Zeiten veränderter Familienarrangements und großer beruflicher Belastung wichtiger geworden ist. Daran ändert auch der seit mehr als 10 Jahren bestehende Rechtsanspruch auf einen Teilzeitarbeitsplatz nichts. In Deutschland arbeiten nur fünf Prozent der Managerinnen und Manager Teilzeit. Das heißt: Sie arbeiten weniger als die 30 Stunden pro Woche, die in international vergleichenden Studien als Teilzeitgrenze festgelegt werden. In den Niederlanden dagegen sind es immerhin 12 Prozent.

Wie lassen sich diese Unterschiede erklären? Wie kommt es, dass Managerinnen und Manager in manchen Ländern ihren Aufgaben eher in Teilzeit nachgehen können, während sich Teilzeitarbeit und Management in anderen Ländern gegenseitig ausschließen? Diese Fragen waren Ausgangspunkt einer WZB-Studie 1 zur Teilzeitbeschäftigung im Management in 19 europäischen Ländern. Als Datengrundlage diente die Europäische Arbeitskräfteerhebung aus dem Jahr 2009.
Management und Teilzeitarbeit - Wunsch und Wirklichkeit
Familienfreundlichkeit an deutschen Hochschulen
Was macht eine Hochschule tatsächlich familienfreundlich? Welche Maßnahmen helfen am besten dabei, ein Studium oder den wissenschaftlichen Beruf auf dem Campus mit der Gründung einer Familie oder der Wahrnehmung familienbezogener Verpflichtungen zu vereinbaren? Hier auf dem "Familienfreundliche Hochschule - Effektiv-Portal" finden Sie – Akteurinnen und Akteure aus Hochschulen und Wissenschaftspolitik, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und Interessierte – ein strukturiertes Informationsangebot rund um das Thema "Familienfreundlichkeit an deutschen Hochschulen".
Familienfreundlichkeit an deutschen Hochschulen
Wenn Eltern die Wahl haben
Im Auftrag der Zeitschrift Eltern hat forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH, Berlin und Dortmund, eine repräsentative Befragung unter Eltern zum Thema „Familie und Wahl“ durchgeführt. Einige Fragen wurden in analoger Weise bereits vor der Bundestagswahl 2009 gestellt. Sofern die Unterschiede zwischen bei den Erhebungen signifikant sind, wird im Bericht explizit darauf hing ewiesen. Im Rahmen der Untersuchung wurden insgesamt 1.000 Mütter und Väter von minderjährigen Kindern in der Bundesrepublik Deutschland befragt. Die Erhebung wurde vom 7. bis 25. Januar 2013 mit Hilfe computergestützter Telefoninterviews durchgeführt.
Wenn Eltern die Wahl haben
Management und Teilzeit? – Eine empirische Analyse zur Verbreitung von Teilzeitarbeit unter Managerinnen und Managern in Europa
Im Zuge der Debatte um betriebliche Flexibilität und Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird Teilzeitarbeit immer wieder als Problemlösung angeführt. Dennoch arbeiten viele Menschen entgegen ihrer Präferenz in Vollzeit. Ganz besonders trifft dies auf Führungspersonal zu. Der vorliegende Artikel befasst sich daher mit den Bestimmungsfaktoren für die Verbreitung von Teilzeitarbeit unter Managerinnen und Managern. Ziel unserer Untersuchung ist es, die Umstände zu identifizieren, unter denen Manager trotz formeller und informeller Hürden ihre Arbeitszeit reduzieren und zu erklären, warum wir große Unterschiede in der Verbreitung von „Teilzeit-Managern" innerhalb Europas finden. Unsere Mehrebenenanalysen der Europäischen Arbeitskräfteerhebung aus dem Jahr 2009 zeigen, dass nicht rechtliche, sondern in erster Linie kulturelle Faktoren und normative Erwartungshaltungen diese Unterschiede erklären.
Management und Teilzeit? – Eine empirische Analyse zur Verbreitung von Teilzeitarbeit unter Managerinnen und Managern in Europa
Präsentation zum Gallup Engagement Index 2012
Seit zwölf Jahren führt Gallup einmal jährlich eine Befragung zur Stärke der emotionalen Bindung deutscher ArbeitnehmerInnen durch - den Gallup Engagement Index.
Die Ausprägung der emotionalen Bindung der Arbeitnehmer wird dabei u.a. anhand von Gallups zwölf Aussagen zum Arbeitsplatz bzw. -umfeld gemessen. Basierend auf dem Ausmaß der Zustimmung zu den Aussagen werden die für die repräsentative Befragung zufällig ausgewählten ArbeitnehmerInnen ab 18 Jahren den Kategorien "ohne emotionale Bindung", "geringe emotionale Bindung" und "hohe emotionale Bindung" zugeordnet. Gallup konnte zeigen, dass sich die Produktivität von Unternehmen durch entsprechende Maßnahmen zur Steigerung der emotionalen Mitarbeiterbindung nachweisbar und erheblich verbessern lässt. Weitere Details zu der Studie und den Ergebnissen entnehmen Sie bitte den Pressemitteilungen, den Präsentationen und dem Podcast.
Gallup Engagement Index 2012
Arbeitszeiten in verschiedenen Lebensphasen gestalten
Die neue Broschüre des DGB-Projektes beschäftigt sich mit dem Thema lebensphasenorientierter Arbeitszeiten. Diese können eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf erreichen. Eine Arbeitszeitpolitik, die den gesamten Lebenslauf der Beschäftigten in den Blick nimmt, erleichtert die Möglichkeiten individueller Zeitoptionen. Außerdem kann sie zu einer geschlechtergerechten Verteilung der Arbeitszeiten beitragen.
Arbeitszeiten in verschiedenen Lebensphasen gestalten
Monitor Familienleben 2012
73 Prozent der Eltern von Kindern unter 16 Jahren wünschen sich mehr Zeit für die Familie. Vollzeit berufstätige Mütter äußern diesen Wunsch sogar zu 88 Prozent, Teilzeit beschäftigte Mütter zu 78 Prozent. Während Väter gerne weniger arbeiten würden, wünschen sich Mütter vor allem Entlastung im Familienalltag. Dies ist ein Ergebnis des Monitors Familienleben, den Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder zusammen mit Prof. Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach, am 24. September in Berlin vorgestellt hat.
Monitor Familienleben 2012
Familienbewusstsein von Unternehmen und betriebswirtschaftliche Effekte einer familienbewussten Personalpolitik
Das Familienbewusstsein deutscher Unternehmen nimmt zu. Das zeigt sich anhand der Ergebnisse einer vom Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik Münster (FFP) im Auftrag der berufundfamilie gGmbH durchgeführten repräsentativen Unternehmensbefragung unter 944 Unternehmen in Deutschland. Dabei wurden Personalverantwortliche bzw. Geschäftsführende ausführlich zum Familienbewusstsein in ihrer Betriebsstätte befragt. Grundlage der Messung ist der berufundfamilie-Index, den das FFP im Auftrag der berufundfamilie gGmbH entwickelt hat.
Familienbewusstsein von Unternehmen und be triebswirtschaftliche Effekte einer familienbewussten Personalpolitik
Frauen und Männer auf dem Arbeitsmarkt - Deutschland und Europa - Ausgabe 2012
Diese Broschüre stellt die Situation von Frauen und Männern am deutschen Arbeitsmarkt dar und vergleicht sie mit der in den anderen EU-Mitgliedstaaten: In welchen Bereichen gibt es hierzulande die größten Defizite? Steht Deutschland in der EU damit alleine da? Wo wurde möglicherweise mehr erreicht? Welche Länder tun sich in einzelnen Bereichen besonders hervor und welche haben noch Schwierigkeiten?
Frauen und Männer auf dem Arbeitsmarkt - Deutschland und Europa - Ausgabe 2012
Trendstudie "Moderne Väter" 2012
Die neuen Väter ticken anders und verändern Familie, Gesellschaft und Wirtschaft. Das zeigt die Trendstudie „Moderne Väter", die von der Väter gGmbH mit Unterstützung der hessenstiftung - familie hat zukunft in Auftrag gegeben wurde.
Trendstudie "Moderne Väter" 2012.
Studie zur Situation Pflegender an Hochschulen: Verloren in Verantwortung
Mit der Studie werden zentrale Fragen beantwortet, die es erlauben sollen, die Situation von Pflegenden an Hochschulen überhaupt abbilden zu können: Wer ist eigentlich an der Hochschule von Pflegeaufgaben betroffen? Wie sieht der rechtliche Rahmen für die Hochschulen aus? Was können Hochschulen und Hochschulpolitik für pflegende Studierende und Hochschulmitarbeitende tun?
Verloren in Verantwortung? Zur sozialen Situation und zu beruflichen Perspektiven von Hochschulangehörigen mit Pflegeverantwortung
Null Bock auf Familie? Der schwierige Weg junger Männer in der Vaterschaft
Null Bock auf Familie? Der schwierige Weg junger Männer in die Vaterschaft ist von der Bertelsmann Stiftung in Auftrag gegebene und vom Deutschen Jugendinstitut durchgeführte Studie. Die Befragung fand in der Zeit von Oktober 2007 bis Februar 2008 statt, dazu wurden 1.803 junge Männer und Väter zwischen 15 und 42 Jahren angesprochen. Die Studie untersucht die Vorstellungen junger Männer von Vaterschaft in Zusammenhang mit ihren Lebenskonstellationen in den Phasen vor bzw. kurz nach Eintritt einer Vaterschaft.
Null Bock auf Familie? Der schwierige Weg junger Männer in der Vaterschaft.
Vom Gedöns zum Schlüssel gegen den Fachkräftemangel: Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Unter dem Titel "Vom Gedöns zum Schlüssel gegen den Fachkräftemangel: Vereinbarkeit von Familie und Beruf" stellt der DIHK die Auswertung der Ergebnisse einer Online-Umfrage vor, an der sich das unternehmerische Ehrenamt der IHK-Organisation beteiligt hat. Grundlage der Auswertung sind knapp 2.000 Antworten. Diese verteilen sich auf die Wirtschaftszweige Industrie (28 Prozent), Bauwirtschaft (drei Prozent), Handel (22 Prozent) und Dienstleistungen (47 Prozent).
Vom Gedöns zum Schlüssel gegen den Fachkräftemangel: Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Zeit und Geld für pflegende Angehörige - Eckpunkte für eine geschlechtergerechte Gestaltung der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege
Aufsatz von Barbara Stiegler und Dirk Engelmann/ WISO-Reihe der Friedrich-Ebert-Stiftung
Eine geschlechtergerechte Gestaltung der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf muss einerseits die besondere Lage der Frauen auf dem Arbeitsmarkt und andererseits den spezifischen Charakter der Pflegesituationen berücksichtigen. Erwerbstätige Angehörige brauchen Zeiten für die Pflege, die flexibel zur Verfügung stehen, keine beruflichen Nachteile nach sich ziehen und finanziell abgesichert werden.
Zeit und Geld für pflegende Angehörige : Eckpunkte für eine geschlechtergerechte Gestaltung der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege
Väterfreundliche Betriebe - Eine Kampagne für Betriebs- und Personalräte im Organisationsbereich der ver.di
Der Bereich Genderpolitik der ver.di Bundesvorstandsverwaltung engagiert sich schon seit Jahren, im Organisationsbereich der ver.di die betrieblichen Bedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch für Väter zu verbessern. Inzwischen bietet ver.di eine Sammlung, die Betriebs- und Personalräte bei der Gestaltung väterfreundlicher Betriebe unterstützt. In dieser Sammlung sind anwendungsorientierte Leitfäden und Hintergrundinformationen zusammengestellt. Somit wird den Betriebs- und Personalräten eine Vielzahl notwendiger Materialien bereitgestellt, die eine betriebspolitische Offensive für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch von Vätern ermöglicht.
Väterfreundliche Betriebe - Eine Kampagne für Betriebs- und Personalräte im Organisationsbereich der ver.di
Ergebnisse des Mikrozensus 2010
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt für Mütter und Väter eine besondere Herausforderung dar. Sie steht in engem Zusammenhang mit dem Ziel der Gleichstellung von Mann und Frau in der Gesellschaft. Der folgende Beitrag untersucht - anhand der Ergebnisse des Mikrozensus für das Jahr 2010 - das Thema Erwerbstätigkeit in Bezug auf geschlechtsspezifische Unterschiede und Gemeinsamkeiten und vergleicht die aktuellen Daten - wenn möglich - mit denen für das Jahr 1996; so weit kann mit den entsprechenden Analysen des Mikrozensus zurückgegangen werden.
Ergebnisse des Mikrozensus 2010
Elternschaft und Lebenszufriedenheit in Deutschland
Der vorliegende Beitrag untersucht den Zusammenhang zwischen Elternschaft und Lebenszufriedenheit. Im Zentrum des Interesses steht die Frage, inwiefern die elterliche Lebenszufriedenheit durch individuelle und familiale Kontextfaktoren beeinfl usst wird. Grundlage der empirischen Untersuchung sind die Daten der ersten Welle des Beziehungs- und Familienpanels (pairfam).
Elternschaft und Lebenszufriedenheit in Deutschland