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Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein Schlüsselthema unserer Zeit. Familien möchten ein partnerschaftliches Familienmodell leben, in dem Frauen und Männer gleichermaßen berufstätig sind und sich gemeinsam um die Familienaufgaben kümmern. Familienfreundlichkeit von Unternehmen wird zunehmend ein Standortfaktor, weil die Wirtschaft angesichts des demografischen Wandels schon heute den Fachkräftemangel von morgen spürt.

Ministerin-Kampmann

Gemeinsam muss es uns gelingen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu optimieren: Eltern wollen sicher sein, dass ihre Kinder qualifiziert betreut und gut versorgt werden. Sie brauchen außerschulische Angebote von Vereinen und Musikschulen, die sich auf die geänderten zeitlichen Wünsche der Familien einstellen. Wir benötigen generationsübergreifende Hilfenetze, die Verantwortung in beide Richtungen, von den Älteren zu den Jüngeren und umgekehrt ermöglichen. Und wir wollen ein Arbeitsleben, eine Arbeitswelt, in der Familie systematisch mitgedacht wird und betriebliche und familiäre Anforderungen zusammengebracht werden.

Inzwischen gibt es Beispiele aus vielen Unternehmen, Hochschulen und Kommunen, die zeigen, wie Kinderbetreuung im Betrieb realisiert werden kann, wie das Arbeitslebens flexibel gestaltet werden kann, um Kindern mehr gemeinsame Zeit mit ihren Eltern zu ermöglichen, und wie Familien durch einen Elternservice von den vielfältigsten alltäglichen Pflichten entlastet werden können.

Ich möchte, dass all die bestehenden Initiativen und Ideen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Nordrhein-Westfalen zusammengeführt und weiterentwickelt werden. Dazu habe ich die Aktionsplattform Familie@Beruf.NRW gegründet und lade alle Akteure: Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Wirtschaftsverbände und Experten, Hochschulen und Kommunen herzlich ein, sich mit uns in diesem Netzwerk für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu engagieren.

Christina Kampmann
Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport